Rezension zu "Blood in mind" von Sandra Busch

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Pedi68

Vor 11 Monaten

(5)

„Blood in Mind“ von Sandra Busch hat mir eine Freundin geschenkt und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, dass Buch zu lesen. Und ich kann schon jetzt sagen, das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Alles beginnt damit, dass Far Baxter in einen Kampf mit Dämonen vertieft ist und unerwartet Hilfe bekommt. Doch zunächst bleibt der Helfer unsichtbar und versteckt sich ausgerechnet im Kofferraum von Fars Auto.

Far ist ein Mitglied der SEED – ein Sondereinsatzkommando zur Bekämpfung von Dämonen. Und als der Helfer – Songlian aus dem Kofferraum steigt, wird er erst mal kurzerhand von Far erschossen – jedoch nur mit Betäubungspatronen. Nach einigen Diskussionen wird Songlian – trotzdem er ein Vampir ist – ins Team der SEED aufgenommen und er wird Partner des sich sehr sträubenden Far Baxter. Beide – Far und Songlian haben eine schwierige Vergangenheit – Far`s Familie (Schwester und Eltern) wurden von Dämonen ermordet und Songlian ist ein Bastardsohn der Familie Walker und seine Brüder sehen ihn lieber heute als morgen tot, da er ihren Vater umgebracht hat (warum er dies getan hat, wird dem Leser zum Ende hin auch klar). Das Buch endet natürlich mit einer dramatischen Actionszene und einem Cliffhanger zum 2. Teil.

Beide Charaktere – Far und auch Songlian - haben mir sehr gefallen wobei natürlich mein Favorit eindeutig Songlian ist. Songlian hat sich bei seiner ersten Begegnung in Far verliebt aber sich lange Zeit nicht getraut, mit ihm in Kontakt zu treten. Als dieser wieder einmal im Kampf mit Dämonen steckt, hilft er ihm und ergreift die Gelegenheit sich ihm zu erkennen zu geben. Man spürt beim Lesen richtig die Zuneigung von Songlian zu Far und ich habe des Öfteren vor mir hin gelächelt, wie lange Far sich gegen seine Gefühle für Songlian sträubt – schließlich ist Far der harte Kerl in der Geschichte und Songlian nicht der coole, eiskalte Vampir, er kann Essen – wobei es ihn aber nicht nährt - und auch normalen Tee trinken, kocht gerne und ist verschmust. Und Songlian gelingt es dann auch, die harte Hülle von Far zu durchbrechen.

Von mir gibt es für das Buch 5 Sterne und ich freue mich schon auf die Fortsetzung mit Far und Songlian in „So bloody Far“ der bereits erschienen ist. Zum Thema Erotik möchte ich auch noch kurz etwas dazu sagen. Es gibt keine eindeutigen Szenen aber die Leidenschaft von Songlian kann man beim Lesen richtig spüren und wie sehr er sich zur Far hingezogen fühlt. Beide kommen sich im Laufe der Geschichte näher wobei Songlian die Führung übernimmt weil Far doch in dieser „Sache“ recht unerfahren wirkt. Auch die Kollegen von Far und Songlian wissen wohl „Bescheid“ warum die beiden zusammen wohnen aber es wird sich niemals darüber lustig gemacht oder die beiden dadurch ausgegrenzt.


Das Bild auf dem Cover des Buches passt irgendwie gar nicht so richtig dazu dafür ist die Aufmachung hochwertig, die Seiten sehr stabil und in reinem weiss. Die Schriftgröße ist genau richtig und es war sehr angenehm zur lesen.

Autor: Sandra Busch
Buch: Blood in mind
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