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Alle anzeigenHinkenpinken
Vor 1 Jahr
(12)Inhalt:
Violet hat ihren Traummann gefunden. Solomon Grainger. Rechtsanwalt und perfekt in jeder Hinsicht. Um seine Familie kennen zu lernen, fahren die beiden für eine Woche zu seinen Eltern in den schottischen Low-Lands. Violet stellt fest, dass sie nicht nur einen Traummann an ihrer Seite hat, sondern dass der auch noch eine – wenn auch etwas verrückte – Traumfamilie hat. Wäre da nicht seine Halbschwester Pippa, die, wie Violet mit Entsetzen feststellen muss, in ihrer Schulzeit ihre schlimmste Feindin war…
Meine Meinung:
Als Mella meinte, es wäre noch Platz im letzen BCP, war meine Antwort, sie solle mich überraschen. was leichtes für zwischendurch… Was sie mir geschickt hat, war dieses Buch und jetzt weiß ich gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll.
Sol’s Familie war mir wirklich hochgradig sympathisch. Seien es die Eltern Aric und Elspeth, die einfach nur herzlich und lieb sind. Seien es die leicht durchgeknallte Mistral mit ihrer liebenswürdigen Tochter Fleur oder die warmherzige Marilyn mit ihrem Mann Silas, der einfach nur ein Goldstück ist. Auch den schweigsamen Adam und Sol’s bestem Freund Aiden mochte ich sehr. Sol selber war einfach nur DA. Ein Charakter ohne echte Tiefe.
Wen ich aber blöderweise überhaupt nicht leiden konnte, war die Hauptprotagonistin! Ihr Heulen und Zähneknirschen über das, was die fiese Pippa ihr in der Schule angetan hat, zog sich von der ersten bis zur letzten Seite. Ach was hatte sie gelitten! Und was habe ich gelitten, diese Dauerheulerei lesen zu müssen. Nach etwa 100 Seiten war ich versucht, das Buch abzubrechen, habe mich aber dann doch dagegen entschieden, weil ungefähr an dieser Stelle die verhasste Pippa endlich aufkreuzt…
Prima, dann geht’s ja jetzt endlich rund! Aber Pustekuchen! Die Geschichte plätschert vor sich hin. Man liest sich von Frühstück zu Party von Party zu Mittagessen. Zwischendurch passieren immer mal wieder ein paar Kleinigkeiten, bei denen Violets Alarmglocken schrillen und sie gleich wieder Grund zum Heulen und Zähneknirschen hat.
Gut, man könnte jetzt sagen, man kann ein Buch auch immer noch nach 200 Seiten abbrechen. Inzwischen war ich aber hin und her gerissen, wer jetzt eigentlich die Zicke ist. Pippa oder Violet? Violet oder Pippa? Drum hab ich natürlich weiter gelesen.
Ja, und dann, auf den letzten 50 Seiten gelingt es der Autorin doch tatsächlich, dass ich ein, zwei Tränchen verdrücke!
Ja, und wie soll ich das jetzt bewerten?
Ein Buch, das mich zum heulen bringt, hätte eine 10 verdient. Aber nur auf den letzen Seiten? Außerdem hab ich ja vorher genug gemeckert, um ein paar Punkte abzuziehen. Alles in allem gebe ich diesem Buch 7 Punkte/3 Sterne.
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