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Fletcher Fletcher
Verfasst von Fletcher
am 1.05.2010
 

Conn ist ein Taschendieb und Lebenskünstler, der sich auf den Straßen von Twillight, dem ärmlichen Teil der Stadt Wellmet, durchs Leben schlägt. Das alles ändert sich, als er eines Nachts den Locus Magicalicus, ein Stein durch den Zauberer ihre Magie bündeln, von Nevery, einem gerade aus der Verbannung zurückgekehrten Zauberer, stiehlt. Anstatt tot umzufallen, wie Nevery es erwartet hatte, zeigt der junge Conn keinerlei negative Reaktion, weshalb der Zauberer ihn aufnimmt.
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Doch Nevery ist aus einem bestimmten Grund aus der Verbannung zurückgekommen: Das magische Energielevel in der Stadt ist stetig am sinken und es wird befürchtet, daß mit dem verschwinden der Magie auch die Stadt dem Untergang geweiht ist. Conn findet sich alsbald mitten im Rätsel, was mit der Magie geschieht.
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Die Geschichte ist spannend, humorvoll, phantasievoll und unterscheidet sich nicht nur vom Ansatz her, was Magie ist und kann, sehr von allen mir bekannten Büchern, sondern setzt der eigenen Welt auch klare Grenzen. Die Handlung wird rasant und an den richtigen Stellen auch actionreich vorangetrieben. Dies wird vor allem dadurch erreicht, daß die Geschichte hauptsächlich von Conn in der 1. Person erzählt wird, jedoch immer wieder 'Tagebuchseiten' von Nevery abgedruckt werden, in denen dessen Beobachtungen, Geschehnisse außerhalb von Conns Wahrnehmung und Korrespondenz mit anderen für den Leser offengelegt werden.
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Trotz dieser "Abkürzung" durch die Tagebuchseiten Neverys wird die Grundentwicklung der Charaktere und der äußeren Umstände nie vernachlässigt. Nur leider ging es nicht immer über eine Grundentwicklung hinaus; die Charakter sind teils zu einfach geraten. So wirkt Conn einmal sehr erwachsen, ein anderes mal sehr kindlich, was in den angerissenen Gedankengängen besonders hervortritt. Zwar wirkt keine der Figuren wirklich eindimensional, doch es fehlt einfach an Tiefe, von der man nur hoffen kann, daß die folgenden Bände diese bieten werden.
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Umrahmt wird das Ganze von Zeichnungen, kleinen Geheimbotschaften in "Runenschrift", einer Übersicht über die wichtigsten Orte und Personen.
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Das Buch hat das Potential als Sehr Gut bezeichnet zu werden, doch vor allem die mangelnde Charrakterbeschreibung- und Entwicklung sorgt dafür, daß es bei einem Gut mit der Möglichkeit für Sehr Gut in den folgenden Bänden bleibt.

 

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Der magische Dieb - Auf der Jagd nach dem Stein der Macht Der magische Dieb - Auf der Jagd nach dem Stein der Macht
Sarah Prineas

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Der magische Dieb - Auf der Jagd nach dem Stein der Macht
von Sarah Prineas

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