Leser-Rezension zu „Der Seelenbrecher” von Sebastian Fitzek
am 3.02.2012
Auch in dem vierten Fitzek kommt keine Langeweile auf, denn der Leser wird diesmal, in gewohnt hohem Fitzek-Tempo, untermauert von Rätselraten und falschen Fährten, durch eine Berliner Privatklinik für Psychiatrie gejagt, die durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten ist. Ich fand das Buch nur relativ spannend, dafür aber unterhaltsam und vor allem wieder mystisch. Der Autor arbeitet viel mit Irrungen und Wirrungen, die sich mir leider nicht immer erschließen. Das ist sein Trick, um den Leser bei der Stange zu halten, vermute ich. Bei dem einen Leser funktioniert das, bei dem anderen nicht. Nämlich bei den Lesern, die im Laufe der Geschichte sich entwickelnde Figuren mit Charaktertiefe bevorzugen, dürfte diese Taktik nicht so gut ankommen. Meine Empfehlung hängt somit davon ab, was der Leser bevorzugt, denn wie sagt man so schön: Es jedem recht getan, ist eine Kunst die niemand kann. Das gilt nun mal auch für Autoren.

