Die Einleitung:
Als ich in der Neuzugängeabteilung der örtlichen Bücherei das Buch „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek entdeckte, lieh ich sowohl dieses, als auch das Buch „Splitter“ des mir bis daher unbekannten Autors aus.
Es begleitete mich während einer langen Busfahrt quer durch Italien (Bericht folgt!) und hat mich nachdrücklich beeindruckt.
Der Autor:
Der 1971 in Berlin geborene Autor schrieb zahlreiche Bestseller („Die Therapie“, „Amokspiel“, „Das Kind“, „Der Seelenbrecher“ und „Splitter“) und war sowohl im Funk, als auch im Fernsehen als Redakteur tätig.
Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt und erscheinen auch in den USA und England.
Fakten zum Buch:
Das gebundene Taschenbuch erschien im Juni 2009 beim Droemer-Verlag.
Es umfasst 384 Seiten und ist im Buchhandel für 16,95 Euro zu haben.
Das Buch gibt es außerdem noch als Taschenbuch, als E-Book in der Kindle-Edition und als Audiobook zu kaufen.
Die Gestaltung des Buches:
Das Cover des Buches ist in dunklen Grau- und Schwarztönen gehalten.
Ganz oben steht in weißen Großbuchstaben der Name des Autors.
Darunter ist eine mehrfach umgeschlagene weiße Mullbinde abgebildet, welche der aufmerksame Leser mit dem Inhalt des Buches verknüpfen kann.
Passend dazu steht unter der Mullbinde der Titel des Buches in blutroten Buchstaben, mit einer blutigen Kratzspur darunter.
Weiter unten steht in weißen Buchstaben, dass es sich bei dem Buch um einen Psychothriller handelt und dieser im Droemer Verlag erschienen ist.
Das Cover empfinde ich als passend zum Buch, da es sich auf ein wichtiges inhaltliches Detail beschränkt.
Auf der Innenseite des Buches steht in kurzen Worten eine Inhaltsangabe des Verlages über das Buch.
Der Verlag über das Buch:
Marc Lucas erlebt das Schlimmste, was er sich vorstellen kann:
Bei einem Autounfall, den er selbst verschuldet, kommt seine Frau
ums Leben und mit ihr das ungeborene Baby in ihrem Leib.
Der Splitter, der sich beim Aufprall in seinen Hinterkopf gebohrt hat,
schmerzt jede Sekunde des Tages – doch viel schmerzhafter noch
ist die seelische Wunde.
Während er immer mehr mit seinem Leben hadert, entdeckt er eines
Tages in einer Zeitschrift die Annonce einer psychiatrischen Klinik.
Für ein neuartiges Experiment werden Menschen gesucht, die
schwerste Traumata durchgemacht haben.
Und die sich ein Weiterleben nur vorstellen können, wenn ihre
schrecklichen Erinnerungen sie nicht mehr ständig quälen.
Marc Lucas sieht hierin seine letzte Chance; er will Sandra und das
Baby vergessen. Für immer.
Doch anstatt Hoffnung zu schöpfen, ahnt er bald, dass das wahre
Grauen nicht hinter, sondern vor ihm liegt:
Als er nach den ersten Tests in der Klinik wieder nach Hause fährt,
scheint die Welt ihn vergessen zu haben.
Marcs Wohnungsschlüssel passt nicht mehr.
Ein fremder Name steht am Klingelschild.
Dann öffnet sich die Tür – und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht.
Die Geschichte und meine Meinung dazu:
Das Buch beginnt mit einer Widmung des Autors.
Ein kursiv geschriebener Dialog steht auf den ersten Seiten.
Bei der Lektüre frage ich mich, wer diese beiden Menschen sind und worüber sie sich unterhalten.
Im Laufe des Buches werden meine offenen Fragen dazu zwar geklärt, doch es werden mindestens genauso viele weitere aufgeworfen.
Bevor die eigentliche Geschichte beginnt, gibt der Autor ein paar Zitate zum Besten.
NochBilder von Splitter - Psychothriller / Sebastian Fitzek
Splitter - Psychothriller / Sebastian Fitzeksind sie zusammenhanglos und wirken wie zufällig ausgewählt, doch je mehr man im Sog des Buches versunken ist, desto eher beginnt man zu verstehen.
Kapitel eins spielt im Heute.
Ein Erzähler bringt mir das gegenwärtige Leben des Streetworkers Marc Lucas näher, der gerade mitten im Wald schwer verletzt Einlass in ein Haus begehrt und dessen Bewohner, einen Psychiater namens Professor Niclas Haberland um Antworten anfleht.
Er will wissen, was mit ihm geschieht und bedroht den Mann mit einer Waffe.
Doch wer ist dieser Professor? Wer ist Marc Lucas und warum ist er schwer verletzt? Was ist mit ihm geschehen?
Marc Lucas und der Professor führen ein seltsames Gespräch über das Leben, den Tod und über Marcs Zustand.
Marc droht dem Professor mit Nachdruck und so erzählt ihm der Professor eine Geschichte, Marcs Geschichte, vor der er ihn nachdrücklich warnt und ihm sagt, dass er sich wünschen wird, das Ende niemals erfahren zu haben.
Meine Neugier ist geweckt, meine Verwirrung steigt.
Nun machen wir eine Rückblende.
Es ist elf Tage zuvor.
Der Erzähler bringt mir Marc Lucas und dessen Gabe, Gefahren vorher zu sehen näher und schwenkt in eine Szene aus Marcs Berufsalltag.
Er ist in seiner Tätigkeit als Streetworker in Berlin/ Neukölln gerade dabei, ein Mädchen vor dem Sprung in den Tod zu bewahren, während sein eigenes Leben zuvor schon komplett aus den Fugen geraten ist.
Vor kurzem hat er bei einem Autounfall seine Frau Sandra und deren ungeborenes Kind verloren.
Seitdem ist er nur noch ein Schatten seines Selbst.
Nun erfährt er auch noch, dass sein Bruder Benjamin zwei Tage vorher aus einer psychiatrischen Klinik entlassen wurde und ich frage mich, wie die beiden wohl zueinander stehen mögen.
Nach dieser Nachricht ist Marc nämlich eher danach allein zu sein und seine Ruhe zu haben.
Doch seine Bedürfnisse werden nicht erfüllt.
Stattdessen folgt ihm ein schwarz glänzender Maybach, ein Wahnsinnsauto, nebenbei bemerkt.
Da der Unbekannte in dem Nobelauto einige Details über Marcs Leben weiß, stiegt dieser ein und von nun an gewinnt das Chaos die Oberhand.
Der Fremde stellt sich als Professor Patrick Bleibtreu vor und er macht Marc ein seltsames Angebot, indem er Bezug auf Marcs E-Mail an sein Institut nimmt.
Professor Bleibtreu ist der Leiter einer psychiatrischen Privatklinik und sucht Teilnehmer für einen Feldversuch unter medizinischer Aufsicht.
In diesem Versuch werden die negativen Erinnerungen des Patienten gelöscht.
Was sich zunächst verführerisch anhören mag, ist gefährlich, denn nicht nur die negativen Erinnerungen verschwinden, sondern auch alle anderen damit zusammenhängenden Erinnerungen.
Die Teilnehmer des Experiments sollen lernen zu vergessen…
All ihre Erinnerungen werden ihnen genommen, danach werden sie mit positiven Erinnerungen wieder „aufgeladen“ und sollen schließlich ein Leben mit einer neuen Identität führen.
Wird Marc sich auf das Experiment einlassen?
Nun gibt es einen Szenenwechsel zu Eddy Valka, einen gewalttätigen Verbrecher, der sich gerade mit Benjamin, genannt Benny trifft.
Die beiden kennen sich schon seit 17 Jahren und sie haben noch eine offene Rechnung miteinander.
Valka erklärt, dass es sich bei Benny um einen HSP (Highly Sensitive Person) handelt und ich bin fasziniert.
Bisher hatte ich noch nie davon gehört und es brennt mir unter den Nägeln, herauszufinden, ob es solche Menschen wirklich gibt.
Laut Valka, dem kriminellen Pseudo-Rosenhändler ist Benny also eine Person, die alles viel intensiver spürt, fühlt, schmeckt ,riecht und ein besonders starkes Schmerzempfinden für die eigenen Schmerzen und die Schmerzen anderer hat.
Damit wird der frisch Entlassene zur perfekten Zielscheibe für die kranken Gelüste des Kriminellen.
Während ich um Benjamin bange, betritt Marc die Bleibtreu- Klinik und verlässt sie nach einer kurzen Unterredung und diversen Untersuchungen voller Zweifel und Sorgen.
Der Professor hat ihm den genauen Ablauf, die medizinischen Zusammenhänge und das Drumherum erklärt.
Man wusste Details über ihn, die keiner sonst wissen konnte.
Marc ist entsetzt über den Vorschlag des Arztes, bei ihm künstlich eine totale Amnesie herbeizuführen.
Hat er wirklich eingewilligt, an dem Experiment teilzunehmen?
Marc geht nach Hause und trifft eine geheimnisvolle Frau, die ihm etwas über seinen Bruder sagen möchte, was sie als ungeheuer wichtig empfindet.
Er wimmelt sie ab und findet sich buchstäblich in der Hölle wieder.
Hochhäuser die er betritt lösen sich auf, nachdem er sie verlassen hat.
Menschen werden in seinem Keller gefangen gehalten.
Ein geheimnisvolles Buch, welches mehr über sein Leben weiß als er selbst taucht auf und mittendrin erwachen tot geglaubte wieder zum Leben.
Sein Handy funktioniert nicht. Am anderen Ende der Leitung antwortet jemand mit seinem Namen.
Sein Schlüssel passt nicht mehr ins Schloss.
Seine Kreditkarte funktioniert nicht.
An seinem Arbeitsplatz erkennt ihn niemand.
Es ist als gäbe es ihn nicht mehr oder als hätte es ihn nicht gegeben.
Wie ein Flüchtender wankt er durch die Stadt, sucht bekannte Punkte auf, versucht Kontakt zu bekannten Menschen aufzunehmen und gerät mit dem Gesetz in Konflikt.
Marc Lucas ist mit den Nerven am Ende und weiß selbst nicht, ob er noch klar im Kopf ist oder auf dem besten Weg den Verstand zu verlieren.
Während ich das Buch las, war mir selbst nicht klar, was Marc denn nun passiert ist.
Ich litt mit ihm mit und fieberte der Lösung des Rätsels entgegen.
Wieder gibt es einen Sprung zu Benny und ich frage mich, welche Rolle er in diesem Wirrwarr spielt.
Er wartet auf etwas und blickt auf eine geheimnisvolle Liste, die er geschrieben hat.
Der eigentlich relativ unbescholtene Mann soll für Valka einige Morde begehen, um seine Geldschulden zu tilgen und ich frage mich, ob er es über sich bringt, tatsächlich einem anderen Menschen Leid zu fügen.
Marc versucht inzwischen Kontakt zu seinem Schwiegervater, dem Arzt Professor Senner aufzunehmen, was ihm zunächst nicht gelingt.
Um Klarheit zu gewinnen, lässt er sich mit dem Taxi zur Bleibtreu-Klinik fahren und traut seinen Augen kaum, als er dort nur ein tiefes Loch und Baukräne vorfindet.
Während er mehr und mehr an seiner geistigen Gesundheit zweifelt, spricht ihn eine übergewichtige, angespannt wirkende Frau an, welche sich ihm als Emma Ludwig vorstellt.
Was sie ihm erzählt, hört sich abenteuerlich an:
Sie ist bzw. war auch eine Patientin in dem Bleibtreu-Programm und wähnt ihn und sich in großer Gefahr.
Zugegeben, ihr beschriebenes Äußeres und ihr späteres Verhalten wirken auf mich nicht gerade rational und vertrauenserweckend, aber irgendwie schwanke ich.
Wer ist Emma? Welche Ziele verfolgt sie wirklich?
Marc ist zutiefst verunsichert von Emmas paranoiden Verschwörungstheorien, bleibt aber erstmal auf ihren Fersen, da sie bisher die Einzige ist, die ihn als ihn selbst identifiziert hat.
Unterbrochen werden die mysteriösen Ereignisse durch einen Schwenk zu Benny, welcher sich nicht weniger seltsam benimmt.
Mitten in seinem Auftrag für Valkas schwelgt er in Erinnerungen an die Zeit mit seinem Bruder Marc.
Interessant an dieser Schilderung ist das „Radio-Orakel“, welches im weiteren Verlauf des Buches noch weiter an Bedeutung zunimmt.
Marc befindet sich inzwischen mit Emma in einem billigen Vertreterhotel und zweifelt an der Richtigkeit seines Handelns.
Sie enthüllt ihm eine erschreckende Wahrheit und stürzt ihn damit noch tiefer in die Verwirrung.
Emma möchte, dass Marc ihr hilft, Licht in das Dunkel zu bringen und der dubiosen Klinik das Handwerk zu legen, doch ihr seltsames Verhalten lässt ihn vor ihr fliehen.
Marc sucht Hilfe bei der Polizei, bei seinem Schwiegervater und schließlich sogar bei seinem Bruder Benny.
Doch um was geht es hier wirklich? Ist Marc verrückt geworden? Ist er Teil des Experiments oder steckt etwas ganz anderes, viel schrecklicheres hinter allem?
In den nächsten Tagen kommt Marc seinem Bruder, der doch ganz eigene Probleme hat, wieder näher und bittet ihn um Hilfe.
Benny hilft ihm zunächst nur widerwillig und gemeinsam kommen sie nach vielen gefährlichen Situationen einen grauenvollen, unfassbaren Geheimnis auf die Spur.
Bei all dem bietet ihm sein Mentor und Schwiegervater halt, trauert mit ihm, stützt ihn und verschwindet wieder.
Und auch Emma taucht wieder auf und ihre Rolle wirft zunehmend weitere Fragen auf.
Sagt sie die Wahrheit oder ist sie geisteskrank?
Das Finale spitzt sich immer mehr zu.
Die Ereignisse überschlagen sich und ich bin fasziniert von dieser tiefgründigen Story, mit der ich nie gerechnet hätte.
Am Ende klärt sich die Frage um das Zitat am Anfang:
Heiligt der Zweck die Mittel?
Marc spricht erneut im Heute mit Professor Haberland und er bekommt nun seine Antworten.
Danach folgt ein Zeitungsartikel über die Geschehnisse, welcher ein bisschen mehr Klarheit bringt und doch einige Fragen aufwirft.
Zum Schluss folgt ein Kapitel mit der Überschrift „Viele Jahre später“, in dem ein junger Mann und Emma das Geheimnis um ein Gemälde mit dem Namen „Haberlands Haus“ teilen.
Ein Bild, welches die alte Frau zum Weinen bringt…
Ein besonderer Bonus folgt:
Auf einer einzelnen Seite steht eine ähnliche Anzeige wie die aus der Geschichte von Marc.
Sie ist mit einem Link versehen, mit dessen Hilfe man überprüfen kann, ob man jemals Teilnehmer an einem Amnesieexperiment gewesen ist.
Wer den Link in die Suchleiste seines Webbrowsers eingibt, erlebt eine Überraschung.
Probiert es aus!
Ganz besonders interessant finde ich die Worte des Autors zur Idee hinter „Splitter“.
Hier schildert er in erschreckender Klarheit, dass es schon heute Möglichkeiten gibt um ähnliche Versuche wie die im Buch geschilderten zu machen.
Dazu gibt er an dieser Stelle auch interessante Linktipps…
Das Werk des Autors endet mit einer Danksagung, was ich als eine schöne Tradition empfinde.
Mein Fazit:
Die Bücher von Sebastian Fitzek beschäftigen mich noch lange, nachdem ich sie gelesen habe.
Das liegt daran, dass die Bücher von interessanten, tiefgründigen Geschichten voller erstaunlicher Wendungen handeln und sich mit nicht alltäglichen Themen beschäftigen.
Fing die Geschichte um „Splitter“ zunächst noch ganz harmlos an, war ich wenig später mitten in einem Strudel von Verschwörungstheorien, Gewalt und surreal anmutenden Ereignissen.
Die Hauptperson schwankt zwischen realen und fiktiven Erlebnissen und ich bin genauso ratlos darüber, was denn nun echt und was nur Einbildung ist.
Der Erzähler agiert hier als eine Art Beobachter, welcher in die Gedanken der handelnden Personen blicken kann und alles sehen kann was sie tun.
Hier hat der Autor eine Geschichte geschaffen, welche mich an Serien wie „Fringe –Grenzfälle des FBI“ und „Akte – X“ erinnert.
Es gibt Leichen, wilde Schießereien, verschwindende Gebäude und das alles ist gespickt mit medizinischen und psychologischen Erklärungen.
Die Gedanken der jeweils agierenden Personen wurden auch hier kursiv hervorgehoben, kommen jedoch nicht besonders oft vor.
Beim Lesen empfand ich eine Mischung aus Verwirrung, Unverständnis, Neugier und Interesse.
Kaum hatte ich das Gefühl, die Zusammenhänge verstanden zu haben, machte der Autor es durch eine neuerliche Wendung wieder zunichte.
Eine ganz besondere Bedeutung hat der Splitter, den sich Marc Lucas bei dem Autounfall zuzog und nach dem auch das Buch benannt worden ist.
Wie auch bei „Der Augensammler“ beginnt „Splitter“ mit einer Beschreibung der Gegenwart, geht zurück in die Vergangenheit und endet mit der Gegenwart.
Ein interessantes Erzählmittel, welches der Geschichte einen roten Faden gibt und mich bis zum Schluss fesselt.
Das Buch enthielt viele Schilderungen von Geschehnissen, Gefühlen, von Ereignissen aus der Vergangenheit und von Verwandten der handelnden Personen.
Auf dem ersten Blick sind sie nur zufällig niedergeschrieben worden, doch sie ergeben im Nachhinein einen tieferen Sinn, einen größeren Zusammenhang.
Als sich vor mir die erschreckende Wahrheit auftat, was mit Marc Lucas wirklich passiert war, war ich fassungslos.
Der Schluss ließ mich dann jedoch wieder zweifeln, ob ich wirklich alles richtig interpretiert hatte.
Ein Wahnsinns-Buch!
Die handelnden Charaktere und die Story drum herum wurden interessant und lebendig gestaltet.
Am Meisten konnte ich mich mit Marc Lucas identifizieren, dessen Denken und Handeln ich gebannt verfolgte.
Seine Verwirrung konnte ich gut nachvollziehen und litt Seite für Seite mit ihm mit.
Seinen Bruder Benny fand ich sympathisch und sehr interessant.
Seine Entscheidungen und sein Handeln faszinierten mich, auch wenn sie mich oft zweifeln ließen.
Emma kam mir anfangs sehr dubios vor und bis zum Ende des Buches war ich mir nicht sicher, wer sie eigentlich wirklich war.
Eddy Valka wirkte auf mich wie der typische Schwerkriminelle und wurde mir zunehmend unsympathischer.
Der Autor stellt in seinem Buch interessante ethische und moralische Fragen, welche es Wert sind, über sie nach zu denken.
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten?
Was mir an dem Buch außer der Geschichte noch gut gefallen hat, ist, dass der Autor einige Infos zum Thema zusammengetragen hat und Linktipps bzw. Lesetipps dazu gibt.
Ein besonders Bonbon ist in meinen Augen der Link, mittels dem man herausfinden kann, ob man an einem Amnesieexperiment teilgenommen hat.
Ich finde das Buch sehr gelungen und werde mit Sicherheit noch weitere Werke des Autors lesen.
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren wünscht Alchemilla!