Inhalt:
Marc Lucas war seit langem glücklich verheiratet mit seiner Frau Sandra und die beiden erwarteten ein Kind – bis ein Unfall Marc die beiden geliebten Menschen nahm.
Sein neues Leben besteht nur noch aus Medikamenten und Schmerz, bis ihm das Angebot gemacht wird, die Erinnerungen an Sandra vergessen zu machen. Er lehnt das Experiment ab, doch zuhause angekommen, zweifelt er an seinem Verstand: Sandra öffnet ihm die Tür zu seiner Wohnung, erkennt ihn aber nicht. Aus Verzweiflung geht er zu seinem Arbeitsplatz, nur um festzustellen, dass sich jemand anderes als Marc Lucas ausgibt. Er selbst ist doch Marc Lucas – oder doch nicht?
Meine Meinung:
Ein Pageturner sondersgleichen.
Sebastian Fitzek hat mal wieder ein Verwirrspiel wie man es selten erlebt, verfasst.
Man erlebt Marc’s Erlebnisse aus seiner Sicht, weiß selbst nicht, wem er jetzt trauen soll und wem nicht. Überlegt, ob man nicht doch irgendwas verpasst hat oder was man glauben soll.
Ein Knalleffekt folgt dem nächsten, man kommt in diesem Buch absolut nie zur Ruhe.
Man erfährt nicht viel über Marc’s Vorleben, nur ein paar wichtige Ereignisse in der Vergangenheit: wie’s mit seinem Bruder bergab ging, wie er Sandra kennenlernte. Aber alles hängt letzendlich mit den aktuellen Geschehnissen zusammen, nie erfährt man irgendwas „unnötiges“ – man hat kaum Zeit zum Luftholen.
Das Buch spielt (wie fast immer) in Berlin, man merkt, dass Hr. Fitzek sich auskennt, die Wege sind wie immer genau beschrieben.
Und das Ende? Ja, das ist absolut überraschend und ich finde es nicht (wie manch andere) unpassend, sondern absolut passend. Auf dieses Ende wär man nie gekommen!
Fazit:
Zeitnehmen, lesen und Luftholen nicht vergessen!