War

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Inhaltsangabe

Das Gesicht des Kriegs von heute – eine hautnahe Dokumentation Als Korrespondent der „Vanity Fair” lebte Sebastian Junger über einen Zeitraum von insgesamt 15 Monaten zusammen mit einer Einheit von US-Soldaten im Korengal-Tal in Afghanistan, einem erbittert umkämpften Gebiet nahe der Grenze zu Pakistan. Die Angst. Das Töten. Die Liebe. Dies sind die drei Gewalten, die der Reporter erlebte, während er zusammen mit einer Gruppe junger Menschen den Alltag in einem hoch gefährdeten Außenposten zu meistern versuchte – einer umzäunten Ansammlung spärlich geschützter Bretterbuden auf einer einsamen, unwirtlichen Anhöhe im Nirgendwo. Die Angst, den nächsten Angriff, die nächste Patrouille, die nächste Nacht nicht zu überleben. Die Gewissheit, getötete Freunde, Zivilisten und Feinde sehen zu müssen, bevor die Dienstzeit im Krieg zu Ende geht und die Rückkehr in die Zivilisation verarbeitet werden will. Die Kraft, die daraus erwächst, bei jedem Schritt und jedem Handgriff Verantwortung für das Leben der anderen zu tragen. Sebastian Junger macht deutlich, dass er nicht an Abstraktionen wie Religion, Politik oder militärischer Strategie interessiert ist, sondern daran, wie das Gesicht des Kriegs von heute aussieht. Als einer der angesehensten Journalisten und meistverkauften Buchautoren beweist Junger, dass er weit über die Grenzen dessen geht, was als „embedded” gilt. Nur zwei Dinge durfte er nicht tun: zurückschießen und im Weg stehen. Was »War« über Ort und Zeit dabei so erhaben macht, sind Jungers Ausführungen über die physischen und psychischen Extreme eines Lebens unter Beschuss und über die Gedanken und Gefühle der Soldaten. Ausgeliefert, unvorbereitet, einsam. Abhängig von der Geistesgegenwart des Nebenmanns, allein mit den traumatisierenden Erfahrungen, ohne Perspektive auf ein normales Leben nach dem Einsatz. Ein brillanter, eindringlicher und persönlicher Mitschnitt aus dem Krieg im 21. Jahrhundert.
War
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  • Rezension zu "War" von Sebastian Junger

    War
    Anja_Lev

    Anja_Lev

    09:24

    Man mag Junger für seine Nähe zu den Soldaten loben, auf mich wirkt der Bericht jedoch (gerade deswegen) sehr unreflektiert, berichtend aber nicht bewertend. Junger bechreibt detailliert einzelne Kampfsituationen, wer mit welcher Waffe wie weit laufen muss, wie heiß es ist und wie die sanitären Zustände sind, geht jedoch nur am Rande im Einzelfall darauf ein, was die Soldaten bewogen hat, ...

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  • Rezension zu "War" von Sebastian Junger

    War
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14:20

    Über 15 Monate lebte der amerikanische Journalist Sebastian Junger im Auftrag seiner Zeitschrift „Vanity Fair“ in einem Tal in Afghanistan zusammen mit US-Soldaten. In ein umstrittenes und hart umkämpftes Gebiet hat er sich aus eigener Entscheidung begeben um den Krieg, „War“, zu beschreiben. Viele große Schriftsteller und Reporter haben das schon vor ihm getan, aktuell denken wir dabei in ...

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  • Rezension zu "War" von Sebastian Junger

    War
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    18:24

    Sebastian Junger war im Krieg. Als Korrespondent der Vanity Fair hat er 2007 und 2008 insgesamt 15 Monate im Korengal-Tal in Afghanistan verbracht. Als Reporter, nicht als Soldat, aber so nah an den Soldaten dran, dass er auch schon mal eine Waffe in die Hand gedrückt bekam. Denn ein reines Beobachten und Beschreiben war dort nicht möglich. Junger war mittendrin im Geschehen, war genauso ...

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  • Rezension zu "War" von Sebastian Junger

    War
    bücherelfe

    bücherelfe

    11:46

    Als Korrespondent der Vanity Fair hat Sebastian Junger zwischen 2007 und 2008 über einen Zeitraum von insgesamt fünfzehn Monaten mit einer Einheit von US-Soldaten im Korengal-Tal, einem unzugänglichen Randgebiet Afghanistans, zugebracht. Entstanden ist nicht nur dieses Buch sondern auch der Dokumentarfilm „Restrepo“, benannt nach Juan Restrepo, Sanitäter des 2nd Platoon. Er ist einer der an ...

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  • Rezension zu "War" von Sebastian Junger

    War
    HolgerKoeln

    HolgerKoeln

    17:11

    Selbst wer das Gefühl hat, genug über den Krieg in Afghanistan gelesen zu haben, wird dieses Buch bestimmt nicht bereuen.

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