Heimstraße 52

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Inhaltsangabe

Lang war die Reise, lang wie die Reisen in Märchen. Gül hat Tage gebraucht, um nach Deutschland zu kommen, und sie weiß noch nicht, dass die Jahre wie Wasser dahinfließen werden, bis ihr Haus in der Türkei gebaut ist und sie zurückkehren kann. Bis dahin lernt sie alle Arten der Sehnsucht kennen: die nach ihren beiden Töchtern, nach ihrem Vater, dem Schmied, nach Düften und Farben und Früchten. Doch unmerklich wird die Heimstraße in diesem kalten, unverständlichen Land zu einer anderen Heimat. „Euer Leben wird in der Fremde vergehen“, warnt man sie. Aber die ganze Welt ist eine Fremde, wenn man nicht bei den Seinen ist. Geht es ihren Töchtern gut, ist Gül, als hätte das Leben keine Grenzen mehr. Wer ihre geduldige Zuversicht kennt, muss dem Stoßseufzer einer Freundin zustimmen: „Dank sei dem Herrn für dieses Herz, in dem alle Platz haben.“
Heimstraße 52
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  • Rezension zu "Heimstraße 52" von Selim Özdogan

    Heimstraße 52
    wortuna

    wortuna

    23:05

    Nachfolger der Tochter des Schmieds. Die Hauptfigur, Gül, folgt ihrem Mann nach Deutschland. Die Geschichte in diesem fremden Land, Besuche in der Heimat, die Hin- und Her Gerissenheit, Gefühle, Sehnsüchte und Stimmungen sind ebenso warmherzig und toll wie im ersten Buch gelungen. Der Stil, das Gefühl und die (Buch-)Ideen bei Özdogan sind nach wie vor überwältigend schön. Liest und hört ...

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  • Rezension zu "Heimstraße 52" von Selim Özdogan

    Heimstraße 52
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    22:44

    Gül, die wir schon aus dem Buch „Die Tochter des Schmieds“ kennen, ist in den 60er Jahren in Deutschland angekommen. Gut geht es ihr hier nicht. Alles, woraus sie zuhause ihre Zufriedenheit gezogen hat, fehlt hier. Und ganz besonders fehlen ihr natürlich ihre Töchter, die sie in Anatolien zurücklassen musste, und ihr Vater. Ihr Mann ist ihr auch kein Trost. Er trinkt, spielt, trifft sich mit ...

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