Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Sharon Owens - Das Cafe der kleine Träume
Klappentext:
Mitten im hektischen Belfast steht ein malerisches kleines Cafe.
Ganz selten herrscht dort morgendliche Stille, lediglich durchbrochen von dem Geräusch köchelnden Kaffees oder dem verheißungsvollen Duft nach frischgebackenen Kirschkuchen.
Der ist die Spezialität von Cafe-Besitzer Daniel Stanley. Die viel jüngere Penny heiratete ihn aus stürmischer Liebe.
Doch Penny stellt sich nach 17 Jahren Ehe die Frage, ob das nun ewig so weitergehen soll.
Jeden Tag die gleiche Routine,früh aufstehen,hart arbeiten, nur für andere da sein?
Außerdem wünscht sie sich nichts sehnlicher, als mit Daniel endlich eine Familie zu gründen.
Doch Daniels ganzer Lebensinhalt ist sein kleines Lokal.
Zudem herrscht meist Trubel im Cafe: Da gibt es als Stammgäste die zwei alten Damen, genannt "die schaurigen Schwestern", die mit ihrer konservativen Strenge noch jeden Mann in die Flucht geschlagen haben. Die schöne Clare dagegen ist seit Jahren auf der Suche nach ihrer verlorenen Liebe Peter.Und dann ist da noch Sadie Smith, die dicke Dame mit den vielen erfolglosen Diäten, die von ihrem Mann so schamlos betrogen wird.
Penny hat eines Tages genug und setzt Daniel ein Ultimatum.
Unvorhersehbare Ereignisse nehmen ihren Lauf. Und als schließlich noch das kleine Cafe selbst in Gefahr gerät, erkennen die Menschen, was ihnen wirklich wichtig ist...
Ein Cafe in dem man gerne verweilt, die Zeit vergisst und über so vieles nachdenken kann, das hätte ich auch gerne.
Allerdings als Kunde und nicht als Besitzer.
Manche Charaktere mochte ich anfangs überhaupt nicht.
So war mir der mürrische und geizige Daniel überaus unsympathisch und Penny tat mir einfach nur leid.
Aber wie gesagt nur am Anfang
Arnold, der Wintergartenverkäufer, ein Ekelpaket wie es im Buch steht, fürchterlich, aber Sadie, seine Frau hat alles fabelhaft gelöst.
Brenda Brown, die Künstlerin mochte ich am allermeisten und ihre Kapitel habe ich auch am liebsten gelesen, umso schöner war dann der Schluss und der Brief von Brenda an ihre Mutter.
Trotzdem brauchte ich für das Buch jetzt doch wider etwas länger, so schön wie es war und so gut es sich lesen ließ, es hat mich nicht in seinen Bann gezogen.
Ich weiß auch nicht was ich von dem Buch erwartet habe, aber diese Geschichte wohl eher nicht.
Dabei ist der Titel so passend und trifft es auf den Punkt.
Viele Menschen die Tag für Tag ihren Träumen in einem kleinen Cafe nachhängen.
Manche werden verwirklicht, andere nicht, oder eher auf andere Weise verwirklicht.
Alles in allem, eine schöne gelungene Geschichte
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