Leser-Rezension zu „Die Chemie des Todes” von Simon Beckett
am 15.08.2010
David Hunter ist forensicher Anthropologe und in ganz England der beste in diesem Job. Aber dann ereilt ihn ein tragischer Schicksalsschlag und er möchte mit dem Tod nichts mehr zu tun haben. Er verlässt die Großstadt und zieht in ein kleines Dorf und wird dort der Assitent des Landarztes. Später übernimmt er dessen Praxis.
Als in der Nähe des Dorfes eine Leiche gefunde wird, bittet die örtliche Polizei Hunter um Hilfe. Und ihm wird bewusst, dass der Tod ihn auch hier nicht in Ruhe lässt...
Zurück zum Anfang...ich war ziemlich skeptisch, weil solche Bücher eigentlich überhaupt nicht so mein Ding sind. Aber nachdem ich von allen Seiten begeisterte Kommentare gehört und gelesen habe, habe ich das Buch dann doch gekauft. Und ich habe es auch nicht bereut. Beckett schreibt einfach großartig und schafft es dadurch, seinen Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Zwischendurch stellt man ständig eingene Überlegungen an, wer der Täter sein könnte und was passiert sein könnte. Aber die Handlung nimmt immer wieder völlig überraschende Wendungen, die alle angestellten Überlegungen wieder zunichte machen. Und am Ende stellt sich jemand als Täter raus, mit dem man nie gerechnet hätte! Zumindest ist es mir so ergangen.
Fazit: Obwohl ich am Anfang skeptisch war, bin ich froh, dass ich das Buch doch gelesen habe!

