Leser-Rezension zu „Die Chemie des Todes” von Simon Beckett
am 17.08.2010
Nach dem Verlust seiner Familie zieht sich Dr. David Hunter aus seinem Beruf und seinem alten Leben in der Großstadt zurück. Er versucht einen Neuanfang in einem kleinen beschaulichen Dorf, wo er als Landarzt tätig wird. Als nach einiger Zeit in der scheinbar so heilen Welt Morde passieren, nimmt er wiederwillig seine alte Arbeit wieder auf und gerät dabei tiefer in die Zusammenhänge hinein als ihm lieb ist....
Nachdem ich Jahrelang nur Fantasy gelesen habe, wollte ich mal einen ausbruch ein anderes Genre riskiren und ließ mir von meinen Freunden einige Bücher empfehlen,darunter auch die Chemie des Todes. Anfangs noch etwas skeptisch, ob Thriller etwas für mich sind fing ich an zu lesen und war sofort mittendrin und begeistert.Es ist Beckett ohne jeden Zweifel gelungen ein spannendes Buch zu schreiben und dabei bedient er sich lediglich klassischer Spannungstechniken.
Die forensische Arbeit steht anders als zunächst erwartet nicht im Vordergrund, bringt aber interessante Einblicke mit.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen- auch wenn ich es eher als Krimi und nicht als Thriller bezeichnen würde.
Durch die kleinen "Vorahnungen" von Dr. Hunter an Ende der Kapitel, hat mir dieses Buch eineige lange Nächte beschert, da es für mich dann immer wieder hieß: ein Kapitel kannst du noch...und noch eins, und noch eins ...grins
auch wenn ich schon früh eine Vermutung bezüglich des Täters hatte, war das Ende dann doch überraschend.
Es ist auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch und hat mir bestätigt, dass es sich ab und an mal lohnt über den Rand seiner bekannten Bücherwelt hinauszusehen.

