Leser-Rezension zu „The Chemistry of Death” von Simon Beckett

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Verfasst von Gelöschter Benutzer
am 23.08.2009
 

In einem kleinen Dorf werden Frauen ermordet und brutal verstümmelt. Der Mörder ist unter den Dorfbewohnern und der Dorfarzt, ein ehemaliger Forensiker, hilft bei den Ermittlungen. Da er erst seit wenigen Jahren in diesem Dorf wohnt trauen die Bewohner ihm nicht und Gerüchte, er sei ein Verdächtiger der Polizei, machen sich breit. Das letzte Opfer ist seine Freundin und er versucht natürlich mit allen Mitteln sie zu retten.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war. Ich lese ungern Bücher in der Ich-Perspektive, aber Simon Beckett habe ich eine Chance gegeben - zurecht! Es dauerte eine Weile bis ich Sympathie für die Hauptfigur entwickeln und mich in sie hineinversetzen konnte. Ich habe eher langsam einen Zugang zu ihr gefunden. Aber als das geschehen war wendete sich das Blatt.
Simon Beckett baut Spannung nicht durch Szenenwechsel auf sondern dadurch, dass er den Leser an der Nase herum führt. Man darf keiner Figur trauen, denn jeder könnte der Mörder sein. Das Ende kam für mich sehr unerwartet.
Einen Minuspunkt hat das Buch für mich dennoch: (Wer sich nicht die Leselust verderben will, sollte jetzt nicht weiterlesen!)
Am Ende gibt's wieder ein kitschiges Happy End. So wie leider in fast jedem Kriminalroman.

 

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The Chemistry of Death The Chemistry of Death
Simon Beckett

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The Chemistry of Death
von Simon Beckett

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