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Alle anzeigenDieKlee
Vor 10 Monaten
(11)Eine kleine Info vorweg: Dieses Buch ist nicht unbedingt zu vergleichen mit den bisherigen "David Hunter" Fällen.
Diesmal beschreibt Simon Beckett nicht seitenlang die einzelnen Verwesungsstadien einer Leiche oder die Verstümmelungen die dem Opfer zugefügt wurden. Wobei ich das schon echt etwas vermisst habe (ja, ich mag solche Beschreibungen und finde sie mitunter auch noch sehr lehrreich). In diesem Thriller dreht sich die Geschichte vielmehr um die psychische Seite des Hauptverdächtigen und der Angst des Lesers.
Wiedereinmal gerät David Hunter in Situationen, die nicht nur ihm, sondern auch dem Leser Panik entlocken. Ob er nun in der Dunkelheit von einem Unbekannten gejagt wird, oder in einer engen Felsspalte unter der Erde feststeckt, er ist ein wahrer Meister darin, in bedrohliche Situationen zu geraten.
Am Anfang wird in einer Rückblende von den vor acht Jahren begangenen Morden erzählt. In dem Zusammenhang erfährt man ebenfalls, wie es zu dem schrecklichen Unfall von Hunters Frau und Tochter gekommen ist und in welcher Verbindung er zu den weiteren Charekteren im Buch steht.
So wie der Hauptverdächtige gekonnt falsche Fährten für die Polizeit legt, führt auch Simon Beckett den Leser des öfteren auf die vermeindlich richtige Spur. Doch wie in den vorhergegangenen Büchern, erweist sich das als großer Irrtum...
Leider kommt David Hunter wieder nicht zum Zuge, was die Frauen betrifft. Aber nun gut, es handelt sich ja auch um einen Thriller und nicht um einen Liebesroman ;)
Ich habe mich wie immer sehr unterhalten gefühlt und kann keinen negativen Kritikpunkt finden. Ausser vielleicht, dass Herr Beckett schneller schreiben muss, damit wir möglichst bald in den Genuss eines weiteren Dr. Hunter Buches kommen.
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