Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Birgit lernt einen Mann kennen. Sie nimmt ihn für ein Stelldichein mit nach Hause. Zum Zeitpunkt ahnt sie allerdings noch nicht, was aus diesem „Stelldichein“ noch werden soll.
Jef und Birgit verbringen einen wundervollen Tag zusammen. Doch dann ist Jef verschwunden. Birgit sieht zwar noch die Spuren eines Frühstücks in ihrer Küche, aber ansonsten scheint er wie vom Erdboden verschluckt.
Aus Angst, er könnte ein Einbrecher sein, der über sie nur an leer stehende Häuser ran kommen wollte, beschließt sie, drei Objekte zu besuchen, um einen Einbruch auszuschließen. Auf diese Weise findet sie ihn wieder. Aber nicht nur das. Er erzählt ihr ihre Geschichte und gleich ist auch die Bedrohung in Form eines Mannes da, der Jef offensichtlich nach dem Leben trachtet.
Sie begeben sich nun gemeinsam auf die Suche nach Jef seinem Vater, einem renommierten Archäologen, der offensichtlich auf die Spur der Bundeslade gekommen zu sein scheint, flüchten zeitgleich immer wieder vor dem fremden Mann und müssen ein Abenteuer meistern. Doch gemeinsam sind sie stark.
Kurze Kapitel, eine Story, wie sie kaum spannender sein kann und dazu noch ein augenfreundliches Schriftbild. Genau so stelle ich mir das perfekte Buch vor. Und genau das habe ich hier auch vorgefunden. Schon der Prolog hat mich gefangen genommen und mich förmlich in das Buch hinein gesogen. Wobei der Umschwung zum eigentlichen Geschehen dann etwas krass war und ich etwas gebraucht habe, bis ich auch da wieder drin war, hat sich der Kreis dann doch wieder geschlossen. Die Verbindung zum Prolog wurde im Laufe der Geschichte wieder Stück für Stück hergestellt und alles wurde eine runde Sache.
Von der Handlung her war auch alles drin, was ein spannendes Buch braucht. Etwas Mystik, etwas ernsthafte Forschung und natürlich auch der oder das Böse, was den Guten nach dem Leben trachtet. Spannende Verfolgungsjagden wechselten sich ab mit Liebesszenen und archäologischen Ausgrabungen bzw. Forschungen.
Wenn ich nicht zwischendurch hier und da mal was zu tun gehabt hätte, hätte ich das Buch wohl in einem Sitz durchgelesen. Ohne es auch nur einmal beiseite zu legen. Doch auch wenn ich es dann zwangsweise mal zur Seite legen musste, bin ich schnell wieder in die Handlung hinein gekommen. Ich brauchte nur ein oder zwei Sätze lesen und hatte den Zusammenhang und vorangegangene Ereignisse sofort wieder im Sinn und konnte eine Verbindung herstellen.
Bei dem Buch selber handelt es sich um ein Taschenbuch. Es ist dem entsprechend leicht und handlich, aber leider auch sehr anfällig für Eselsohren oder Schäden am Einband. Dafür passt es aber wieder perfekt in eine „normale“ Handtasche. Und wenn man das dann auch noch mit einer Tüte schützt, passiert dem Buch dann so viel auch nicht. - Was mich an Taschenbüchern aber allgemein etwas stört, sind die hässlichen Knicke am Buchrücken, wenn man es einmal so richtig durchgeknautscht hat. Da ich das dann aber verhindern wollte, war das Halten des Buches ziemlich anstrengend für mich. (Ich sollte vielleicht doch aufhören, Bücher als heilige Gegenstände anzusehen und die dann auch so zu behandeln.)
Trotz allem spreche ich hier ruhigen Gewissens und aus voller Überzeugung eine Leseempfehlung aus. Wer dieses Buch nicht gelesen hat, der verpasst hier wirklich was. Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich dieses Buch wohl nicht nur einmal lesen werde.
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