Leser-Rezension zu „Was ich liebte” von Siri Hustvedt
am 2.12.2009
Am Anfang habe ich echt kämpfen müssen und die Beschreibungen der Kunstwerke waren mir einfach zu lang und sprachlich dann doch zu blutarm. Aber der Teil, der sich dann um die zwischenmenschlichen Beziehungen rankt und schließlich um die schreckliche und doch unaufhaltsame Entwicklung eines Jugendlichen, der haltlos und dissozial ist und bei dem man wissend und doch ratlos dem Geschehen zuschaut bzw. begleitend liest, das war so beklemmend und wahr. Das Buch hat mich sehr berührt und ich glaube, ich habe dadurch gelernt, was ich bis dato nur undifferenziert gespürt habe.

