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windfänger windfänger
Verfasst von windfänger
am 15.05.2011
 

Emma Corrigan kommt von einem wichtigen Meeting, das aber leider nicht so gelaufen ist, wie sie es sich vorgestellt hatte. Auf dem Rückflug kommt es zu einigen Turbulenzen und da Emma Flugangst hat, dreht sie ein bisschen durch. Sie erzählt dem Mann neben sich -einem völlig Fremden- all ihre Geheimnisse, während sie fürchtet bald sterben zu müssen. Leider ist der Fremde gar nicht so fremd…

Tja, es ist schon sehr ungünstig, wenn man einem vermeintlich Fremden all seine Geheimnisse und nie ausgesprochenen Gedanken anvertraut. Denn wie sich ein wenig später herausstellt, ist der „Fremde“ oberster Chef der Firma, in der Emma arbeitet. Sie findet das heraus, als er für eine Woche zur Stippvisite in der Firma ist. Obwohl Emma versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, treffen sie sich ständig und es passieren so manche peinliche Situationen… Emma nimmt aber auch gern jedes Fettnäpfchen mit.

Als sei das noch nicht genug Ärger, hat sie es auch mit ihrer Familie nicht leicht. Als sie zehn Jahre alt war, starb ihre Tante und ihre Cousine zog bei ihrer Familie ein. Die beiden haben ein recht schwieriges Verhältnis zueinander, was durch Emmas Eltern noch verstärkt wird, da sie ihre Cousine in allem zu bevorzugen scheinen.

Trotz der etwas unangenehmen Situation freundet sich Emma irgendwie mit Jack, ihrem Chef, an und versteht sich recht gut mit ihm. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung und alles scheint doch noch gut zu werden. Aber dann tut Jack das Undenkbare…

Zwischendrin war ich echt gelangweilt von dem Buch, aber nachdem ich die gesamte Geschichte gelesen hatte, fand ich es eigentlich gar nicht so schlecht. Es hat mich schon gut unterhalten – ich hatte nur irgendwie mehr erwartet… Gut gefallen hat mir allerdings Emmas Entwicklung. Vor allem am Schluss, als sie beschließt, die Dinge einfach so zu nehmen wie sie sind und insgesamt selbstbewusster und glücklicher mit sich selbst und ihren Ticks und Macken wird. Auch, dass sie aus der Geschichte gelernt hat und jetzt ehrlicher ihren Mitmenschen gegenüber ist, empfinde ich als einen guten Abschluss des Buches.

Natürlich steckt es voller Klischees: die etwas unkoordinierte, unscheinbare junge Frau bekommt den perfekten und überaus reichen Mann. Es stört ihn überhaupt nicht, dass sie gern mal flunkert und nachdem es ordentlich gekracht hat – naja, ich will auch nicht zu viel verraten. ;)

Alles in allem ist „Can you keep a secret“ ein gutes Buch für Zwischendurch, zum Entspannen nach einem langen Arbeitstag, in leicht verständlichen Englisch geschrieben und vor allem etwas für Bridget Jones Fans. Vorerst reihe ich mich zwar nicht unbedingt bei den Kinsella-Fans ein, aber ich glaube ich werde vielleicht mal den ersten Band der Shopaholic-Reihe ausprobieren…

 

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Can You Keep a Secret?. Sag's nicht weiter, Liebling, englische Ausgabe Can You Keep a Secret?. Sag's nicht weiter, Liebling, englische Ausgabe
Sophie Kinsella

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von Sophie Kinsella

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