am 27.02.2010
In dieser Tragödie wird der größte Mythos (neben der Geschichte um Trojas) aus der griechischen Mythologie beschrieben.
„Antigone“ behandelt als Hauptzwist, dass das Recht und Gebot der Götter über allem steht, auch über denen der Könige, denn diese sind nur Wesen aus Fleisch und Blut.
Antigone (Die Tochter des Ödipus und der Iokaste), möchte ihren Bruder begraben, der gegen seine Stadt zog und dem somit, nach Gesetz des König Kreons, die letzte Salbung verwehrt blieb.
Antigone fällt diesem - zu Beginn - rachsüchtigen, uneinsichtigen König in die Hände und wird zum Tode verurteilt. Auf Zureden seines Sohnes und seiner Frau wird Kreon einsichtig. Zu spät - die im Namen der Götter handelnde Antigone hat sich bereits selbst gerichtet. Daraufhin bringen sich sowohl Kreons Sohn als auch dessen Frau um. Zurück bleibt ein König dem nichts geblieben ist. Nicht einmal die Macht des Gesetzes.
Das Werk „Antigone“ ist, selbst mit der altertümlichen Sprache, leicht zu verstehen und die Botschaft ebenso. Ich liebe diese Lektüre und kann sie nur weiterempfehlen.

