Leser-Rezension zu „Warum Lesen glücklich macht” von Stefan Bollmann
am 15.11.2011
Ein wunderschöner Erzählband, der sich der Frage widmet, warum lesen Spaß macht.
Der Autor Stefan Bollmann, bekannt durch Bücher wie "Frauen, die Lesen, sind gefährlich" und "Frauen, die schreiben, leben gefährlich", spricht über die vielfältigen Gefühle, die beim Lesen entstehen, den Zweck, den gute Literatur erfüllen kann, darüber, wie Bücher unsere Persönlichkeitsbildung beeinflussen können und den Horizont erweitern.
Natürlich kann er auf 152 Seiten nicht so tief in die Materie einsteigen wie beispielsweise Alberto Manguel in "Die Bibliothek bei Nacht" und "Eine Geschichte des Lesens" aber dadurch fehlt Bollmanns Werk auch die oft wissenschaftliche Bedeutungschwere, die Manguels Bücher, die ich aber auch sehr mag, haben.
Dadurch eignet sich "Warum Lesen glücklich macht" als schöne Lektüre für zwischendurch, ist auch geeignet als nächtliche Lektüre, fordert den Geist, streichelt und verwöhnt ihn ohne ihn zu überfordern und wird dadurch zu einer Lektüre, die immer wieder glücklich macht.
Unterstrichen wird die Thematik durch wunderschöne, durchgehend farbige, Bilder, die in verschiedenen Formaten, von klein bis Doppelseiten füllend, das Buch verschönern und fabelhaft ergänzen.
Ein gelungenes Buch, das völlig zu Recht einen ganz eigenen Platz unter den "Büchern über Bücher" für sich beanspruchen kann.Dieser Band eignet sich auch sehr gut als Geschenk für Bibliophile.
Kommentare zu dieser Rezension
kornmuhme vor 6 Monaten
Oh, das Buch scheint sehr schön zu sein - kommt auf meine Wunschliste :-). LG


