TraumSchnuppen
von
Stefan Brinkmann
ISBN 9783936631012, Flexibler Einband, 129 Seiten, Lyrik & Drama, Erscheinungsdatum:
bei Verlag die Blechschachtel
TraumSchnuppen von Stefan Brinkmann - Inhaltsangabe
Traumschnuppen
Die Sterne ziehen weiter, meine ständigen Begleiter verlassen mich.
Und stumm lass ich sie ziehen. Sie waren nur geliehen. Ein Traum, mehr nicht.
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Die Gedichte des NachtPoeten Stefan Brinkmann sind Worte eines Träumers. Eines Menschen, der glaubt, dass Gedanken lebende Wesen sind. Seine Worte voller Melancholie, Feingefühl, aber auch seine Poesie der unbeschwerten Gedanken sind Gedichte, welche die Schönheit der Traurigkeit und der Freude wie Traumschnuppen einfangen und in unseren Seelen als Traumblasen tanzen lassen. Lassen sich Gefühle, die Liebe und Zuneigung in uns jenseits unserer fünf Sinne auslösen, wirklich in Worte fassen?
Stefan Brinkmann ist es gelungen, gelingt es, an jedem Tag, in jeder Nacht neue, sanfte Wore aufzunehmen und für Sie zu bannen. Mit berechtigtem Stolz darf ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, in der Edition Glasperle diesen jungen, so erfrischenden Dichter vorstellen. Ergreifen sie den Spiegel, den Ihnen der NachtPoet mit seinen beiden ersten Werken "Traumblasen" und "Traumschnuppen" in die Hand gibt, und schauen Sie beim Lesen selbst in Ihre eigene Seele, vom Alltag losgelöst. Begegnen sie den Elfen und lernen Sie, ihre Augen und Ohren für die Herzen der Menschen zu öffnen.
Eduard Maier
Edition Glasperle Verlag Die Blechschachtel
Karlsruhe, im November 2002
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Schönheit der Melancholie
Manchmal, da fragt man mich: „He, du Genie, warum schreibst du denn immer so traurig? Was soll denn all diese Melancholie? Ganz ehrlich, ich finde das schaurig.“
Ich lächle dann nur auf meine Weise, auf einmal, da wird es ganz still, und antworte langsam und leise: „Ich sag euch, was ich damit will.“
„Des Nachts, wenn die Dunkelheit all das Licht aus euren Herzen vertreibt, wenn die Decke aus Schwärze mit ganzem Gewicht auf euch liegt, sich an euch reibt,
was gibt es da Schöneres, als in der Ferne oben am Himmelszelt all die tausend leuchtenden Sterne, wie Seelen von dieser Welt.
Doch steht ihr dann im Abendrot in einer Stadt voller Licht aus Neonröhren, gleißend und tot: Die Sterne, die seht ihr dort nicht.
Es ist die Schönheit der Melancholie, es sind diese tausend Sterne, es ist dieses kleine Wörtchen „Nie“, die unüberbrückbare Ferne
zwischen den Menschen, und doch sind sie nah wie Sterne, du kannst sie nicht fangen und dennoch berühren, ja greifen beinah, sag mir, was willst du mehr verlangen?
Manchmal, da lösche ich gerne alle Lichter um mich, und sieh! Da sind sie, tausende Sterne, die Schönheit der Melancholie.“ (Der Autor über sein Buch)
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