Leser-Rezension zu „Brennendes Geheimnis” von Stefan Zweig
am 30.12.2009
Eine kurzweilige Novelle. Der Umgang mit der Erzählperspektive ist etwas ungeschickt, weil so Dinge von vornherein klar sind, die sich dem Jungen erst nach und nach erschließen (v. a. im Umgang mit dem neuen Freund). Ansonsten etwas unglaubwürdig, dass ein Zwölfjähriger so gar keine Ahnung hat. Dies aber halbwegs geschickt durch die Krankheit erklärt, die am Anfang angedeutet wird, denn dadurch wächst er ja sehr viel isolierter auf. Schöne Bilder und überraschende Szenen machen es dennoch lesenswert.

