Rezension zu "Geschichte machen" von Stephen Fry

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olgica

Vor 3 Jahren

(13)

Michael Young schreibt gerade seine Doktorarbeit über Hitlers Leben, als er zufällig den Physikprofessor Leo Zuckermann kennenlernt. Zuckermann reagiert sehr emotional auf Michaels Dissertationsthema, denn sein Vater war einst selbst aktiv am Holocaust beteiligt. Leo hat deswegen erhebliche Gewissensbisse und arbeitet schon länger an einem Experiment das die Vergangenheit ändern soll. Sein Ziel ist es die grausame Ermordung der Juden zu verhindern. Michael schließt sich bald seinen Forschungen an. Schließlich gelingt es den beiden tatsächlich Hitlers Geburt zu verhindern. Die Welt ist nun eine völlig andere. Leider keine bessere. Hitler existierte zwar nicht, aber die Nazis hat es dennoch gegeben und ein anderer war ihr "Führer" - mit weitreichenden Konsequenzen. Verzweifelt versucht Michael das Experiment rückgängig zu machen.
Stephen Fry hat viele wahre Fakten in diese fiktive Geschichte verwoben. Das Buch besteht aus zwei Teilen, die vor und nach der Zeitreise spielen. Diese zeitversetzten Perspektiven passen sehr gut zur Handlung der Geschichte. Die Ernsthaftigkeit der Thematik verpackt Fry stellenweise in humorvolle Sätze. Insgesamt ist das Buch mit sehr viel Liebe zum Detail geschrieben. Auch die Protagonisten sind gut gezeichnet. Ein gelungenes Buch, das mit viel Spannung fesselt und unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt.

Autor: Stephen Fry
Buch: Geschichte machen
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