Biss zum Morgengrauen:
Die Geschichte von Bella und Edward ist keine gewöhnliche Liebesgeschichte, und deswegen ist sie um so schöner und überirdischer. Als Bellas Mutter beschließt, mit ihrem Freund wegen dessen Beruf durch die USA zu reisen, kehrt Bella zu ihrem Vater Charlie nach Forks zurück, einem langweiligen und kleinstädtischen Ort. An der High School findet sie schnell Freunde, doch eine bestimmte Person zieht sie schnell in ihren Bann: Edward. Ihr fällt mit der Zeit auf, dass er viele merkwürdige Eigenschaften hat und nicht so ist wie die anderen Schüler an der High School. Es entwickelt sich langsam eine Liebesbeziehung zwischen den beiden und Bella muss Edward immer wieder versichern, dass es ihr egal ist, was er für ein Wesen ist.
Zuerst hatte ich mich immer wieder geweigert, diese Bücher von Stephenie Meyer überhaupt zu lesen. Doch dann habe ich im Kino den Film dazu gesehen und war sofort im Twilight-Fieber. Sich in die Geschichte von Bella und Edward zu versetzen ist einfach zauberhaft und ich verspreche, dass keiner so schnell das Buch aus der Hand legen kann. Suchtgefahr!!!
Biss zur Mittagsstunde:
Der zweite Band der Biss-Reihe von Stephenie Meyer "Biss zur Mittagsstunde" hat mich, genauso schon wie das erste Buch, vom Hocker gerissen.
Der zweite Teil beginnt damit, dass Edward sich von Bella trennt, weil er meint, sie wäre ohne ihn besser dran und sie solle ein normales Menschenleben führen. Danach versinkt Bella in ein tiefes, schwarzes Loch und es dauert Monate, bis sie aus dieser Trance wieder erwacht. Dies gelingt ihr dadurch, dass sie eine Freundschaft mit Jacob Black beginnt, der mehr für sie empfindet als reine Freundschaft. Als dann auf einmal die Vampirfrau Victoria auftaucht, wird es gefährlich für Bella, aber auch Edward steckt in ernsthaften Schwierigkeiten.
"Biss zur Mittagstunde" ist mindestens genauso gut wie der erste Teil der Biss-Reihe. Er ist insofern anders, als dass Edward nur am Beginn und zum Ende des Buches auftaucht, was aber die Chance bietet, dass Jacob Black auf der Bildfläche erscheint. Insgesamt wieder sehr spannend. Stephenie Meyer schafft es, dass man immer gleich den nächsten Band ihrer Reihe lesen möchte. Suchtgefahr!!!
Biss zum Abendrot:
Der dritte Band der Biss-Reihe war für mich verzaubernder und schöner als die beiden Teile davor. Einfach wundervoll und zum träumen.
Im dritten Band ist Bella endlich wieder mit Edward vereint und verbringt die meiste Zeit mit ihm. So viel Zeit, dass sie andere Freunde völlig vernachlässigt und auch mit Jacob Black nicht mehr wirklich etwas zu tun hat. Aber dagegen hätten die Cullens auch einiges einzuwenden, denen sie aber nicht wehtun möchte. So geht sie zu Jacob auf Abstand, obwohl sie merkt, dass sie ihn als guten Freund sehr vermisst. Doch schließlich kommt es dazu, dass sich Jacob wieder bei ihr meldet und er ihr seine Gefühle gesteht. Ob Bella diese erwiedert und was zwischen ihr und Edward passiert, das erzählt Stephenie Meyer einfühlsam und bezaubernd in "Biss zum Abendrot".
Für alle Biss/Twilight-Fans ein absolutes MUSS!!! Wer wissen möchte, wie es mit Edward und Bella weitergeht, sollte dieses Band 3 unbedingt lesen. Man spürt in den geschriebenen Zeilen die Liebe, die Edward für Bella empfindet und manch einer wünscht sich vielleicht, solche eine absolute Liebe auch in der Realität erleben zu dürfen... :-)
Biss zum Ende der Nacht:
An „Biss zum Ende der Nacht“ habe ich fast ein halbes Jahr lang gelesen. Immer wieder mit Unterbrechungen am Anfang, weil ich einfach nicht in die Geschichte hineingekommen bin. Aber am Ende muss ich doch sagen: ein schönes Buch, tolle Unterhaltung und ein glückliches Ende! Soll es das schon gewesen sein?
Alles beginnt damit, dass Edward und Bella heiraten. Eine schöne Hochzeit, die Familie und Freunde sind mit dabei. Auch die Flitterwochen beginnen wunderschön, einsam auf einer Insel haben Bella und Edward nach der ganzen Aufregung Zeit füreinander… und schlafen auch das erste Mal miteinander. Kurz darauf merkt Bella, dass sie schwanger ist. Sie fragt sich, ob das überhaupt sein kann, denn schließlich ist sie immer noch ein Mensch, und Edward ein Vampir. Die Schwangerschaft wird Bella fast das Leben kosten, würde Edward es ihr nicht in letzter Minute schenken, ein lebenslanges Geschenk. Doch nun beginnen die Probleme, obwohl alles vorher friedlich und die Cullens unter sich waren, stehen nun auf einmal die gefürchteten Volturi auf dem Plan… haben die Cullens noch eine Chance?
Die Szenen, wie Bella schwanger ist und was sich damit für Komplikationen ergeben, waren für mich sehr mühsam gewesen. Es ist kaum etwas passiert und so habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt. Doch ich hätte dran bleiben sollen, denn sobald Bella erst einmal ihr Kind zur Welt gebracht hat, wird es spannend, was ich von dem vierten und letzten Band der Biss-Reihe nicht erwartet hätte. Letztendlich konnte ich das Buch dann doch nicht mehr aus den Händen legen und damit ist Stephenie Meyer mal wieder gelungen, mich von ihrem Schreibtalent zu überzeugen.
Ich bin sehr gespannt, ob es nach der Jugendbuchserie Biss eventuell auch Romane für Erwachsene von ihr geben wird oder ob sie dem Jugendgenre treu bleiben wird. Auf jeden Fall würde ich mich sehr freuen, noch viel von ihr lesen zu können.