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bibihexe76 bibihexe76
Verfasst von bibihexe76
am 19.01.2012
 

Die gute Frau Meyer sagt selbst über dieses Buch: Stephenie Meyer: "Ich bin selbst ganz überrascht von diesem Roman. Als ich 2005 mit der Arbeit begann, war es einfach ein Versuch, der mir helfen sollte, die andere Seite von "Bis(s) zum Abendrot" zu verstehen. Ich dachte, daraus könnte vielleicht eine Kurzgeschichte werden, die ich auf meine Website stellen würde. Dann begann ich, an "The Twilight Saga: The Official Guide" zu arbeiten und dachte, dies wäre ein passender Ort für Brees Geschichte. Doch der Text wurde viel länger als ich zunächst geplant hatte, so dass schließlich ein Roman daraus entstanden ist."
Nun ja, Roman würde ich das Werk nicht nennen, mit gutem und vor allem viel Willen des Verlages ist ein Hardcover mit groß beschriebenen Seiten und großem Zeilenabstand entstanden, das gerade mal 93 Seiten Geschichte erzählt, von denen die letzten dreißig Seiten auch bereits bekannt sind. Dementsprechend schnell lässt sich "Biss zum letzten Sonnenstrahl" lesen und mindestens genauso schnell auch wieder vergessen. Wirklich Spektakuläres geschieht hier nicht, wir lernen Bree Tanner näher kennen, die sich einer verwegenen Vampirclique angeschlossen hat und als gerade Neugeborene noch viel zu lernen hat. Da in der Clique viele Hohlbirnen sind, schließt sie mit Diego Freundschaft und es knistert sogar ein wenig zwischen den beiden, doch ihre Zeit ist viel zu kurz, um eine Romanze entstehen zu lassen. Das Ende ist ja bereits bekannt und auch der Untertitel verrät sein Übriges...
Stephenie Meyer hat großes Gefallen an Bree Tanner gefunden und wollte dem Vampirteenie mehr Platz widmen. Das ist ja an sich eine tolle Idee, es macht schließlich jedem Spaß, altbekannte Figuren wieder zu entdecken, hier liegt jedoch die Betonung auf "bekannt" und wirklich bekannt war Bree ja nun nicht.
Hier wird oft und gerne wiederholt, Füllsätze benutzt und man fragt sich immer wieder, ist die Übersetzerin so schlecht? Doch dann erinnerte ich mich: bereits im vierten Teil habe ich mich beim Lesen des englischen Originals immer wieder gefragt, ob das wirklich Frau Meyer die schreibende Kraft war. Also trifft die Übersetzerin keine Schuld, es ist der Erzählstil der Autorin, der merklich nachgelassen hat und so gar nichts mehr mit dem Zauber der ersten Bella-und-Edward-Bände gemein hat. Sehr sehr schade.
"Biss zum letzten Sonnenstrahl" ist viel zu wenig Geschichte mit viel zu viel Papier und einem absolut ungerechtfertigten Preis.

 

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Bella und Edward: Biss zum ersten Sonnenstrahl Bella und Edward: Biss zum ersten Sonnenstrahl
Stephenie Meyer

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Bella und Edward: Biss zum ersten Sonnenstrahl
von Stephenie Meyer

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