Leser-Rezension zu „Bis(s) zum Ende der Nacht” von Stephenie Meyer
am 26.07.2010
Leider kann dieses Buch mit den Vorgängern überhaupt nicht mithalten. In Twilight war die Beziehung von Edward und Bella noch mitreißend, romantisch und einfach nur traumhaft. Man hat bei jeden Berührung, bei jedem Kuss mitgefühlt, man war einfach hingerissen von ihrer Liebe, obwohl jede Berührung eine Gefahr war. Leider wird diese märchenhafte Bezieheung von Buch zu Buch schlechter.
(SPOILER!!)
Im ersten viertel des Buches hat Bella nichts anderes als Sex im Kopf und natürlich erfüllt Edward ihr ihren Herzenswunsch direkt nach der Hochzeit und schwängert sie prompt. Obwohl Sex mit einem blutlosen Wesen ja eigentlich nicht möglich ist.. egal.
Die wundervolle Renesmee ist natürlich genause perfekt wie ihre Eltern und die neugeborene Vampir Bella kann natürlich alles und ist überhaupt nicht wild und blutnärrisch wie Neugeborene es normalerweise sind. Zumal haben beide natürlich magische Fähigkeiten und sind einfach.. naja, perfekt.
Das Buch ist einfach viel zu sehr Happy End-mäßig, man bekommt das Gefühl, dass Stephenie Meyer einfach keine Ahnung hat was sie mit ihrern Charakteren anstellen soll, also prägt sie einfach mal Jacob auf Renesmee, diese ist dann nach 10 Jahren ausgewachsten und alle können glücklich und zufrieden bis ans ''Ende'' ihren Tage leben.

