Leser-Rezension zu „Bis(s) zum Morgengrauen” von Stephenie Meyer
am 21.12.2011
Ich hab's als Hörbuch, (sehr übertrieben) gelesen von Ulrike Grote, und hab mich größtenteils eher gelangweilt. Die endlosen Beschreibungen von Edwards Schönheit sind mir schon bald auf den Nerv gegangen, dazu noch die ewige Litanei, bis er endlich Bellas Hand nimmt oder ihr mit der Nase über den Hals streicht... In gut zwei Dritteln des Buches passiert so gut wie nichts anderes, dann wird's plötzlich ganz wild, nur um am Schluss wieder in die endlose Beschreibung von Bellas Zustand und Edwards Schönheit überzugehen....
Fairerweise muss ich sagen, dass es mir vom Stil her garnicht so schlecht gefallen hat, es ist sehr einfühlsam geschrieben, eben für Jugendliche, die auch gerade ihre ersten Erfahrungen sammeln. Meine kleine zwölfjährige Freundin war hingerissen, und für diese Zielgruppe wurde das Buch auch geschrieben. Ihr zuliebe werde ich mir auch den Rest der Saga anhören, man will schließlich am Ball bleiben. Aber mit der Jugendfantasy, die ich sonst mit Begeisterung gelesen habe (Tintenwelt, His Dark Materials, Harry Potter) kann diese Geschichte bei weitem nicht mithalten.

