Leser-Rezension zu „Bis(s) zur Mittagsstunde” von Stephenie Meyer
am 1.09.2010
Nach Teil 1 kommt natürlich auch Teil 2!
Sofort habe ich mir das Buch geschnappt, in ein ruhiges Eckchen verzogen und gelesen.
Es fängt quasi da an, wo es zuvor aufgehört hatte.
Bella hat Geburtstag und ihre neue Freundin Alice (Edwards Vampirschwester) übernimmt die Partyvorbereitungen, obwohl Bella strickt dagegen ist. Letztendlich feiert sie zusammen mit der Familie Cullen und ihrem Freund Edward bei ihnen Zuhause. Es kommt, wie es kommen musste – eine Katastrophe – oder anders gesagt, Edward hat Angst um Bella. Sie schneidet sich an einem Stück Papier und natürlich reagieren die Vampire auf ihr Blut. Jasper – Alice Freund und ebenfalls Vampir – kann sich nicht kontrollieren und greift Bella an, doch Edward kann es zum Glück verhindern. Aber nach diesem Vorfall plagen Edward Gewissensbisse, weil er Bella nicht schützen kann. Das ist für ihn der Schritt, sich aus Liebe von Bella zu trennen. Er und seine Familie ziehen aus Forks weg.
Damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt in Bellas Leben mit dem sie niemals gerechnet hat. Alleine, von Liebeskummer zerfressen und von Albträumen geplagt verkriecht sie sich Zuhause. Doch plötzlich taucht Jakob wieder in ihrem Leben auf und schenkt ihr neuen Lebensmut! Sie lernt Jakob von einer anderen Seite kennen und auch sein Geheimnis.
Von da an überschlagen sich die Ereignisse und ein Abenteuer jagt das nächste.
Gerade aus ihrem Tief erwacht, steht plötzlich Alice vor Bellas Tür. Es kommt heraus, dass sie in einer Version gesehen hatte, dass Bella sich das Leben neben wollte – aber das war falsch. Damit hat aber das Chaos erst seinen Anfang genommen. Denn Edward glaubt von da an, Bella wäre tot und will ihr folgen. Doch einen Vampir kann sich nicht einfach töten, daher möchte er sich von seinesgleichen töten lassen.
Das ist der Zeitpunkt, indem die Volturi ins Spiel kommen. Die Volturi sind die ältesten Vampire auf der Welt, leben in Italien und wachen über jeden Vampir rund im den Globus. Genau dorthin verschlägt es Edward, der den Wunsch äußert, getötet zu werden. Zum Glück oder zum Unglück wird der Wunsch ausgeschlagen, denn die Volturi möchten Edwards besondere Gabe (das Gedankenlesen) für sich beanspruchen.
Falls jemand diesen Teil noch nicht kennt, der darf sich auf eine Menge Spannung einstellen.
Der zweite Teil ist ebenfalls wie der erste Teil in der „Ich-Perspektive“ geschrieben und Bellas Gefühle nehmen den Leser mit. Man spürt richtig ihre Enttäuschung, Angst, Freude und ihr Leid. Außerdem finde ich, dass es in diesem Buch ein wenig schneller mit der Handlung voran geht, wie zuvor. Ganz besonders die Stellen, wenn Jakob auftritt, sind mit viel Humor gespickt. Man bekommt das Gefühl, so einen Freund möchte ich auch gerne haben.
Die Spannung am Ende ist kaum auszuhalten und die Überraschungen, die den Leser erwarten, machen Lust auf den dritten Teil!
Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen!
Liebe – Liebeskummer – Freude – Spannung – Angst – alles ist dabei

