Rezension verfasst vor 9 Monaten
(10)
Handlung:
Bella und Edward heiraten und verbringen die Hochzeitsreise auf einer einsamen Insel, in der sie ihre Hochzeitsnacht auch richtig ausleben, obwohl Bella nach wie vor ein Mensch ist. Sie wird schwanger und durch die Vampir-Gene von Edward wächst das Kind viel zu schnell im Bauch Bellas heran und zerrt sie aus… bis sie erkennen, dass Bella Blut trinken muss um sich und das Kind zu versorgen. Nachdem Bella das Kind auf die Welt kriegt und sie selber zum Vampir wird kündigen sich schon die nächsten unausweichlichen Problem an: Die Volturie sind auf dem Weg nach Forks und ein finaler Kampf meldet sich an, der über den Fortbestand und das Überleben des Cullen- Clans entscheidet….
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Meine Gedanken zum Buch:
Ich bin immer noch ein Fan von Meyer Schreibweise und von ihrer Fähigkeit Gefühle und Emotionen in ihren Texten so unbeschreiblich gut rüber zu bekommen. Zu diesem Buch muss ich sagen, dass ich die Grundidee gut gefunden habe und dass ich auch sehr von den neuen Charakteren angetan war und es interessant gefunden habe, welche Fähigkeiten sie besitzen…. Aber Teile davon haben mir leider nicht ganz so zugesagt und andere fand ich sehr gut. Der Anfang war schön beschrieben mit der Hochzeit und ihrer Reise sowie der Hochzeitsnacht, auf die wir alle schon laaange gewartet haben. Weiters fand ich es zum Teil witzig, wie auch interessant, dass Bella so ‚schnell‘ schwanger wurde und das Kind in ihrem Bauch schnell heran wuchs. Den zweiten Teil fand ich fand ich eher ermüdend, weil ein langer Teil aus Jacobs Perspektive geschrieben wurde… nicht nur weil ich kein Fan von ihm bin, sondern weil es sich hin besonders gezogen hat und ich die Geschehnisse, welche in dieser Zeit passiert sind, lieber aus der Sicht von Edward oder Bella gesehen hätte. Begeistert hat mich die Beschreibung von Bellas Umwandlung zum Vampir und wie sie alles für sich neu entdeckt hat und auch die weiteren Geschehnisse waren kreativ verarbeitet und spannend zu lesen. Was mir nicht so gefiel, war wie Bella sich nur mehr auf das Kind konzentriert hat und wie sie sich auch vom Verhalten verändert hat… sie ist mir irgendwie zu schnell ‚erwachsen‘ geworden und hat sich von einem Tag auf den anderen nur mehr um ihr Kind gekümmert und war wie ausgetauscht. Was ja Ansicht nicht schlecht wäre, hätte sie nicht alles (ihr eigenes Leben mit eingeschlossen) für dieses Kind aufgegeben und hätte komplett ihre Liebe zu Edward damit vergessen, die ihr vorher wichtiger war wie alles andere… das ging mir einfach zu ruckartig. Auch Edward hat mich ein wenig im zweiten Teil dieser Geschichte enttäuscht, weil er noch immer nicht seinen Charme und Witz zurück bekommen hat, sondern nur mehr nachdenklich und verantwortungsbewusst war und von einem Minute auf die andere ein liebender Vater, anstatt eines anziehenden, humorvollen Lovers. Dieser Wechsel der Rollen ging mir zu schnell und ohne Vorbereitung, daher konnte man es meines Erachtens weniger nachempfinden. Das Ende war ok aber hat mich nicht so berauscht wie ich erwartet hätte und nicht ganz das finale, große Ende gebracht wie andere fantastische Bücherreihen (wie zb. bei Harry Potter). Auch fand ich es schade, dass kein Ausblick gegeben wurde, kein Epilog wo man sehen konnte, was mit den Charakteren in der Zukunft passiert. Was machen Bella und Edward nun? Geht Bella nun arbeiten oder wird sie studieren? Was ist mit Jacob und Renesmee? Und was ist mit Bellas Eltern oder ihren Freunden? Was ist mit den Volturies, kommen sie nochmal zurück oder geben sie sich geschlagen?
Waren meiner Meinung nach noch zu viele Fragen offen
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Cover:
Das Bild hat mich dieses mal sehr überzeugt, weil es genau den Kern des Buches trifft und auf den Punkt gebracht die Taktik am Ende zeigt.
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Fazit:
Ein nettes Ende, ein nettes Buch, das aber meiner Meinung nach ein spektakuläreres Ende vertragen hätte können.
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