Leser-Rezension zu „Die Verlorenen von New York” von Susan Beth Pfeffer

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*Arienette* *Arienette*
Verfasst von *Arienette*
am 23.03.2011
 

Inhalt:
Ob es jemals wieder so wird wie früher?
Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen.
Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie.
Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?
(Quelle: Carlsen Verlag)

Die Autorin:
Susan Beth Pfeffer wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erscheint als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.
(Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Wie schon der Vorgängerroman "Die Welt, wie wir sie kannten" handelt auch dieser von einer Naturkatastrophe. Durch den Aufschlag eines Asteroiden gerät der Mond aus seiner Umlaufbahn. Dadurch geraten die Gezeiten und die Erdanziehungskraft durcheinander. Die Folgen sind Vulkanausbrüche, Erdbeben und Überschwemmungen.
Der 17-jährige, aus Puerto Rico stammende Alex sorgt sich um seine Eltern: sein Vater ist zu einer Beerdigung an die puertoricanische Küste gefahren und seine Mutter ist auf der Arbeit in einem Krankenhaus. Er kann sie telefonisch nicht erreichen. Zudem muss er sich um die beiden Schwestern Briana und Julie kümmern.
Zufluchtsort ist für ihn die Kirche, wo er sich Ratschläge und Unterstützung durch Gott holt.
Die Zustände sind chaotisch - jeder kämpft um sein Überleben, die Lebensmittel werden knapp.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig zu lesen, aber so richtig fesselnd ist er leider auch nicht.
Das Thema ist interessant, wurde aber leider nicht sehr gut umgesetzt - das Buch weist einige Längen auf.
Ein Kritikpunkt für mich ist, dass Alex sich so gar nicht mit seinen Schwestern abspricht - zumindestens Briana ist mit ihren fast 15 Jahren kein Kleinkind mehr und dass sie einfach ins Kloster verschwindet, ohne sich von Julie zu verabschieden, kann ich mir so nicht vorstellen. Aber es gibt auch andere Situationen, wo mir dies aufgefallen ist - Alex scheint doch ein recht reaktionäres Weltbild zu haben. Zudem war mir die Anrufung Gottes einfach zu viel - ständige Wiederholungen können langweilen.
Auch frage ich mich, ob bei einem totalen Stromausfall das Telefon noch funktionieren kann - hier scheint mir ein logischer Fehler zu sein.
Das Cover ist gut gewählt und erinnert ebenfalls an den Vorgänger-Roman.
Leider kann Susan Beth Pfeffer mit "Die Verlorenen von New York" nicht an den Vorgänger-Roman anknüpfen

 

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Die Verlorenen von New York Die Verlorenen von New York
Susan Beth Pfeffer

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Die Verlorenen von New York
von Susan Beth Pfeffer

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