Blendende Bilder.

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Inhaltsangabe

Im England der dreißiger Jahre gerät ein anglikanischer Bischof, der für liberalere Scheidungsgesetze plädiert, ins Zwielicht. Auf ihn fällt der Verdacht, dass seine Haltung auch von ganz persönlichen Interessen beeinflusst ist. . Die Liaison zwischen König Edward VIII. und der geschiedenen Amerikanerin Wallis W. Simpson erregt die Nation. Die Abdankung des Königs wird unvermeidlich. Auch in klerikalen Kreisen wird die Haltung zu Ehe und Scheidung zum Prüfstein. Alex Jardine, Bischof von Starbridge, provoziert im Unterhaus den konservativen Erzbischof von Canterbury. . Verbergen sich in seinem Plädoyer für liberale Scheidungsgesetze etwa eigene Interessen? Das Gerücht über eine «ménage à trois» im Palais des Bischofs will nicht verstummen. Hier lebt neben Jardins Frau eine junge attraktive Gesellschafterin, und über die Rollen der beiden ist sich niemand im Klaren. In Dr. Charles Ashworth erhält Jardine den Besuch des erzbischöflichen Spions. Aus dem jungen Theologen wird jedoch bald ein tiefst Betroffener. Fatale Obsessionen brechen auf, und alle Beteiligten geraten in sexuelle und moralische Krisen. . Erst die Beichte, die Charles bei einem klugen Abt, gewissermaßen einem geweihten Psychoanalytiker, ablegt, lässt ihn erkennen, was in Wahrheit in der Umgebung des Bischofs vorgeht und was in ihm selbst seit seiner Kindheit vorgegangen ist. Spiegelbildlich nimmt er Züge des Bischofs in seiner eigenen Gestalt wahr. So eröffnet sich ihm die Chance des Neubeginns. Für die Menschen im Hause des Bischofs bedeutet dies die Befreiung aus jahrelanger gefährlicher Verstrickung.
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