Leser-Rezension zu „Das Mädchen in Hyazinthblau” von Susan Vreeland

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kfir kfir
Verfasst von kfir
am 16.10.2007
 

Ein unbekanntes Gemälde von Vermeer taucht auf und dieses Buch schildert stimmungsvoll die wechselvolle Geschichte des Bildes und wie es von einem Besitzer zum nächsten kommt. Das interessante dabei ist, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird. Vom heute zur Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg, von einer schweren Sturmflut anno dazumal bis hin zu der Entstehung des Gemäldes im Delft der Barockzeit.

Überaus angetan war ich von der stimmungsvollen Schilderung der teilhabenden Charaktere, die, auch wenn jeweils nur kurz angerissen werden, alle sehr schön und glaubwürdig in Szene gesetz werden. Man bekommt einen sehr detailierten und realen Einblick in das jeweilige Leben und die Nöte der Menschen, die sie dazu veranlassen, das Gemälde wegzugeben. Insbesondere die Schilderung der Sturmflut fand ich sehr ergreifend und lebensnah.

Manche Rezensenten bemängeln, dass zu wenig auf das eigentliche Bild eingegangen wird, die verwirrende Art, wie die Geschichte von hinten aufgearbeitet wird oder dass dieses Buch formal betrachtet keine Roman, sondern eine Sammlung von Kurzgeschichten wäre.
Mich hat das alles nicht weiter gestört. Ich sehe das Buch als das, was es ist. Eine für mich stimmige und stimmungsvolle Schilderung der verschiedenen Stationen eine Gemäldes, vortrefflich in Szene gesetzt.

 

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Das Mädchen in Hyazinthblau Das Mädchen in Hyazinthblau
Susan Vreeland

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vermeer, holland, niederlande, roman, historischer roman

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Das Mädchen in Hyazinthblau
von Susan Vreeland

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