Rezension verfasst vor 4 Monaten
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4,5 Punkte für eine gelungene Fortsetzung!
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Inhalt
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Jenny Majesky muss zwei schwere Schicksalsschläge innerhalb kurzer Zeit verkraften: Erst stirbt ihre heiß geliebte Großmutter, nur einige Wochen später vernichtet ein katastrophaler Brand ihr Zuhause mit fast allem Hab und Gut.
Einzig ihr großmütterliches Erbe in Form der Sky River Bäckerei scheint ihr geblieben und Trauer Verzweiflung drohen die junge Frau zu überkommen.
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Aber beides hat keine Chance, denn wer steht sofort Gewehr bei Fuß, um der Frau in Nöten seine starke Schulter anbieten zu können? Ausgerechnet Rourke McKnight, sexy Polizei-Chef von Avalon und stadtbekannter Casanova, der nur allzu gerne lang zurückliegende Erinnerungen gemeinsam mit Jenny wieder aufleben lassen möchte. Wären da nicht alte Schuldgefühle aus der Vergangenheit, die den beiden eine gemeinsame Zukunft unmöglich zu machen scheint ...
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Einschätzung
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Mit "Das Geheimnis meiner Mutter" gehen wir bei den Lakeshore Chronicles in die nächste Runde und Familie Bellamy und Co. bitten zum zweiten Akt ihrer Familien-Saga.
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Für mich persönlich war dieser Schmöker nach dem durchaus verheißungsvollen Auftakt rund um Olivia Bellamy und Connor Davis ein absolutes Muss, denn Susan Wiggs hat uns ja dort schon vor allem mit Jenny näher bekannt gemacht und in deren Familien- und Liebesleben gab es ja noch einiges an Klärungsbedarf. Da hat die Autorin einige wirklich interessante Köder für uns Leser gelegt, die hier einfach weiter verfolgt werden müssen. Zugegebenermaßen bin ich da ja auch immer ein ziemlich dankbareres Opfer und kann solchen Lockmitteln nur schwer widerstehen. :-)
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Susan Wiggs folgt dem erfolgreichen Schema aus Band eins: Hauptprotagonisten, die eine gemeinsame, aber unerledigte Vergangenheit haben und hier die Gelegenheit bekommen, Fehler von damals peu à peu aufarbeiten zu können. Dabei bedient sie sich einigen Flashbacks aus der gemeinsamen Vergangenheit und lässt uns Leser auch immer nur scheibchenweise daran teilhaben, indem sie hin und wieder einige Hinweise einstreut, wodurch die Autorin die Neugier und das Interesse der Leserin immer konstant hoch hält.
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Dieses Einstreuen von Informationen aus der Vergangenheit ist insofern von Bedeutung, da die eigentliche Story eher gemessen und ruhig daherkommt. Da war es doch sehr interessant, zwischendurch in verschiedene Zeitebenen eintauchen zu können, um die Spannung ein wenig zu erhöhen. Vor allem der Love Story zwischen Jenny und Rourke hat das gut getan, denn diese entwickelt sich recht langsam, da hätte etwas mehr Tempo zwischendurch dem Tête-à-tête der beiden doch ganz gut getan.
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Trotz des kleinen Kritikpunktes fühlte ich mich von "Das Geheimnis meiner Mutter" sehr gut unterhalten. Vor allem Susan Wiggs detailverliebter und einfühlsamer Schreibstil, sowie die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere, die einem doch recht schnell ans Herz wachsen, finde ich sehr gelungen.
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Übrigens gibt es für interessierte Back-Fans zwischen den einzelnen Kapiteln einige wirklich leckere Rezepte, bei dem es einem durchaus in den Fingern juckt, den Rührbesen selbst mal zu schwingen, In diesem Fall gilt: Hüftgold mit Ansage!
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Fazit
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Alles in allem präsentiert uns Susan Wiggs mit "Das Geheimnis meiner Mutter" eine würdige Fortsetzung von "Versprechen eines Sommers" und liefert unterhaltsame und spannende Lesekost, die vor allem die Serien-Junkies unter uns ansprechen dürfte, denn da gäbe es noch ein paar sehr interessante Kandidaten aus der Familie Bellamy und Co, die auf weitere Fortsetzungen hoffen lassen.
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Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten und freue ich mich schon auf Teil 3 "Bewahre meinen Traum", wo Greg seine Geschichte erzählen wird. (AK)
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