Rezension verfasst vor 3 Jahren
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Als die alte Dame Anselma im Müll einen noch lebenden Papagei findet, ist es in erster Linie ihre Hilfsbereitschaft, den Papagei wieder aufzupäppeln, welche sie zu dieser Tat anspornt. Doch sehr schnell merkt Anselma, dass Luisito, wie sie den Papagein nun nennt, mehr ist als nur ein Tier.
Sie bringt ihm das Sprechen bei und fühlt sich ihm näher, als sie es je einem Menschen war. Rückblickend erzählt die Autorin uns die Geschichte der Schulfreundin von Anselma, Luisita. Und auch die Geschichte ihres verstorbenen Mannes und ihrer Kinder haben Platz in diesem kleinen Büchlein.
Voller Poesie, Philosophie und jede Menge Emotionen betrachten wir das einsame Leben von Anselma, in welchem dieser kleine Papagei mehr Farbe bringt, als die alte Dame es sich je hätte vorstellen können. Doch ist dieses Glück, dieses Leben von Dauer? Oder wird es von einem schrecklichen Vorfall überschattet?
Dieses Buch hat mich von der Sprachgewaltigkeit der Autorin überzeugt und ich erfreue mich daran, dass sie bereits mehrere Bücher geschrieben hat, die ich nach und nach lesen werde.
Am Ende hat mich dieses Büchlein nachdenklich, aber auch sehr traurig zurückgelassen. Und ein ganz kleines bißchen fehlen sie mir nun beide. Luisito und Anselma....
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