Leser-Rezension zu „Die Tribute von Panem - Flammender Zorn” von Suzanne Collins
am 10.08.2011
"Flammender Zorn" ist der 3. und letzte Teil der Panem-Triologie. Der Konflikt zwischen Distrikten und Kapitol ist auf seinem Höhepunkt - Katniss und Spotttölpel als Symbol einer Rebellion.
Mithilfe des zerstört geglaubten Distrikt 13, dessen Bewohner sich jedoch unter die Erde retten und eine völlig neue Art des Zusammenlebens erschaffen konnte, gewinnt die Rebellion an Stärke, System und Unterstützung. 100% durchorganisiert, von Arbeitsdienst zu Nahrungsverteilung, hat jeder seine Aufgabe und trägt seinen Teil zum Ganzen bei. Mit Katniss als Symbol für eine bessere Zukunft beginnt die entscheidende Schlacht gegen die Unterdrückung. Gekämpft wird überall: In den einzelnen Distrikten, auf der Erde, unter der Erde, in der Luft und in den Medien - und jeder macht mit. Vom Minenarbeiter zum Erntehelfer, vom Opa zum Kind - jeder tut was er kann.
Und das Kapitol? Das will sich natürlich nicht die Finger schmutzig machen und schickt die altbekannten Mutationen, begleitet von Bomben und "Polizeistreifen" und schreckt nicht davor zurück die eigenen Leute zu opfern. 27 eigene Leute wenn man dafür nur 2 Rebellen erwischt? Kein Problem, das machen wir schon.
Die bisherige Grausamkeit wird noch einmal gesteigert, denn es herrscht jetzt Krieg und Krieg ist nunmal kein Ponyhof, ganz einfach. Das gesamte Kapitol wurde zu einer einzigen, riesigen Arena und man zittert mit - von der ersten bis zur letzten Seite.
Meiner Meinung nach ein würdiger Abschluss einer sagenhaften Triologie und mein Lieblingsbuch der 3. Es wird nichts beschönigt, es gibt keine übermäßige Gefühlsduselei (man hat in solchen Zeiten auch andere Sorgen) und das Ende ist zwar schon irgendwie happy, aber eben kein "Hello Kitty-super-fluffy-world"-Ende, wie es meistens der Fall ist.
Mein Fazit zur gesamten Reihe in einem Wort? Geil.
Volle 10 Punkte.

