Schipino

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Inhaltsangabe

Schipino: vier Datschen in der Nähe einer maroden Kolchose. Eine Handvoll Menschen, ein Klavier und ein Gasherd auf einem Hügel mitten im Wald, umringt von Sümpfen und Seen. Jan Riba ist aus seiner Welt gefallen und hier gelandet. Er hat sein Büro in Deutschland abgeschlossen und ist in den Zug nach Moskau gestiegen, zu seinem Freund Viktor, der ihm den russischen Sommer zeigen will. Zusammen sind sie nach Schipino gekommen, haben sich auf dem Heuboden eingerichtet und sich in das Leben der anderen gefügt. Da sind Wassili, der launische Forscher, schön wie eine Frau; der glatzköpfige Pawel und die dünne Anna. Tolik mit dem Klavier. Darja, die in ihrem Kummer Kleider näht, und die geheimnisvolle Lilja, die wie ein flüchtiger Gast in den Holzhäusern ein und aus geht und sich nach Moskau träumt. Und ganz Schipino wartet auf Mascha, deren Schicksal untrennbar mit diesem Ort und seinem Sterben verknüpft scheint. Svenja Leiber ist eine Erzählkünstlerin, die Landschaften, Stimmungen und Situationen aus wenigen Worten entstehen lässt und ihren Figuren tief ins Herz schaut. "Schipino" ein ist Roman von geradezu magischer Sprachkraft über die Suche nach Atem in einer atemlosen Zeit.
Schipino
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  • Rezension zu "Schipino" von Svenja Leiber

    Schipino
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13:23

    „Schipino“ ist der beeindruckende Debütroman der 1975 in Hamburg geborenen Svenja Leiber, die für ihre Erzählungen, die unter dem Titel „Büchsenlicht“ 2005 bei Schöffling & Co. erschienen sind, viel Lob und entsprechende Literaturpreise bekam. Sie folgt dem jungen Deutschen Jan Riba, der, weil er hier und in seinem Leben nicht mehr zurechtkommt, den roten Sinnfaden seines Leben verloren hat, ...

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