Leser-Rezension zu „Die Lebküchnerin” von Sybille Schrödter

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Solifera Solifera
Verfasst von Solifera
am 10.01.2010
 

** Kurzinhalt **
Der historische Roman spielt im mittelalterlichen Nürnberg im Jahre 1387. Bendicta wird als junges Mädchen nach dem Tod ihres Vaters von der Stiefmutter mal eben ins Kloster "abgeschoben". Dort hat sie in Agnes, der Klosterköchin, eine Freundin gefunden. Benedicta ist das öde Klosterleben wirklich leid. Die einizge Freude die sie dort hat, ist das Backen [v.a. die köstlichen Lebkuchen]. Dann hat sie auch noch ein Auge auf den Fechtmeister Julian geworfen, der sie sofort vom Fleck weg heiraten würde, wäre sie nicht eine Nonne. Auf der Flucht wird Julian schwer von einem Pfeil verwundet und Benedicta und Agnes müssen ihn schweren Herzen zurücklassen. Sie flüchten zum Liebsten von Agnes, dem Schwarzbäcker Anselm. Doch dessen Vater ist weder von Agnes noch von Bendedicta, die sich als ihre Schwester ausgibt, besonders begeistert. Wird am Ende vielleicht doch alles gut? Und wird Benedicta ihren geliebten Julian wiedersehen?

** Stil und Sprache **
Der Schreibstil ist sehr flüssig und sehr spannend geschrieben, so versteht es das Buch den Leser bis zum Ende des Buches zu fesseln. Auch werden die Perspektiven durch gewechselt und nicht durchgehend aus Sicht der Protagonistin Benedicta geschildert.

** Figuren **
Hauptfigur ist Benedicta, die eigentlich aus adeligem Hause stammt, aber ein Nonnen-Leben fristen muss. Sie ist eine junge, ehrgeizige und sehr selbstbewusste Frau, die weiß, was sie will und es auch [meistens] bekommt. Ihre Freudin Agnes ist da eher zurückhaltender. Da sie - anders als Benedicta - keine Nonne ist kann sie ihren Herzbuben heiraten und Kinder bekommen.
Daneben gibt es zahlreiche Nebenfiguren: Die Familie um den Verlobten von Agnes, Anselm, die verfeindete Weißbäcker-Sippschaft. Und der Familienclan um den Fechtmeister Julian. Und viele andere Bewohner des schönen Nürnbergs.

** Persönliche Meinung **
Ich habe dieses Buch sozusagen "gefressen", an einem Tag durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Ob sich tatsächlich damals alles so zugetragen hat, wie im Buch, weiß keiner so genau. Aber das ist auch gar nicht wichtig! Ich habe mich supergut unterhalten gefühlt, habe mit Benedicta gelitten, mich mit ihr gefreut und sie auf ihrem Lebensweg ein kleines Stückchen begleitet.

 

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Die Lebküchnerin Die Lebküchnerin
Sybille Schrödter

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Die Lebküchnerin
von Sybille Schrödter

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