Leser-Rezension zu „Drop City” von T. C. Boyle
am 25.11.2009
Wenn... sonnenverwöhnte Hippies nach Alaska reisen, Bären ein Ohr abgeschossen wird, feucht - fröhliche Parties gefeiert werden, sich Menschen entfremden und in der großen Stille der Natur ihr Glück finden, dann befindet man sich in T.C. Boyles Werk "Drop City".
Mit unglaublicher Sprachgewalt schafft es Boyle ein Meisterwerk der Extraklasse abzuliefern. Die verschiedenen Handlungsabläufe plätschern anfangs noch allein vor sich hin, aber dann fließen sie ineinander und reißen einen mit einer wahren Sturmflut mit. "Drop City" animiert zur Befreiung gesellschaftlicher Zwänge, stellt aber auch teilweise die idealistische Generation der Hippies in Frage. Das macht das Buch nicht nur für Träumer real.

