Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Als ich vor Jahren "Ein Freund der Erde" von TC Boyle las, hätte ich nicht gedacht, dass er mich heute so interessieren würde.
Mit "Grün ist die Hoffnung" las ich einen tollen Roman mit abgedrehten Typen und interessanter Story. Dope-Anpflanzen hat immer etwas Skurriles.
Boyle entwickelt die Geschichte sehr geschickt und macht nicht den Fehler, dass die Jungs nach so viel Schinderei die Ernte letztlich doch nicht einfahren könnten. Sie haben also Erfolg mit ihrer Ernte, die sich allerdings nur auf einen kläglichen Rest dezimiert. Allerdings kommt der Autor am Ende auf den Dreh den Bösewicht doch noch erfolreich dastehen zu lassen, den ich eher als unglaubwürdig empfand. Im Nachhinein betrachtet, war das wohl doch kein so schlechter Gedanke.
Fazit: eine gute Geschichte mit viel Eigenart. Aber an die ausladende Sprache mit den vielen Verschachtelungen muss ich mich erst noch gewöhnen........
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