Rezension verfasst vor 3 Jahren
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schön wärs, wäre t.c. boyle mein lieblingsautor! ich kenne eine frau, die genau das mal gesagt hat, dass nämlich t.c. boyle ihr lieblingsautor sei. das finde ich beneideswert: jedes jahr kommt ein neues buch der gleichen machart und - das ist jetzt geraten - ähnlicher qualität auf den buchmarkt, die bücher sind auch immer cool (auch wenn dieses hier neckisch "schluss mit cool" heißt) und t.c. boyle ist sowieso cool, der hat nämlich einen wirren bart, eine ungebändigte frisur, huldigt dem gediegenen rockertum und (erst der widerspruch macht so richtig cool) ist trotzdem professor für irgendwas irgenwo, wahrscheinlich für literatur in den usa (ich könnte das jetzt nachschlagen, aber das kann jeder andere auch, also soll es jeder andere machen!).
ob hier wirklich schluss mit cool ist, weiß ich nicht mehr. es ist jedenfalls voll mir kurzgeschichten, die titel haben wie "torschlusspuder" oder "mexxiko" oder "peep hall". mir sagen diese titel nichts mehr, außer "rost", ich glaube, das war damals, vor jahren, als ich das buch las, meine lieblingsgeschichte. ich blättere da mal eben hin. nein, ich habe vielleicht auch vertan, das sagt mir doch nichts. irgendwer schlägt da irgendwem ins gesicht in der geschichte "rost", andere menschen schreien sich an. will man sowas lesen? ich weiß es nicht so recht, wusste es aber vielleicht mal.
jedenfalls erinnere ich mich noch an die zeit, in der ich t.c. boyle sehr gerne las und ihn für ganz toll hielt. es war eine gute zeit, darum will ich auch jetzt und hier nicht unschicklich über ihn reden, den coolen und lockeren typen, der leider dann noch nicht mein lieblingsautor ist. da kann er aber nichts für.
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