Inhalt:
Stille Nacht - Magische Liebesgeschichten enthält sechs Kurzgeschichten von sechs verschiedenen bekannten Fantasy.Autorinnen.
In allen Geschichten dreht es sich um die Themen Weihnachten und Liebe
Folgende Geschichten beinhaltet das Buch:
Tanja Heitmann: Eine Spur von Rot
Gesa Schwartz: Das Herz in der Dunkelheit
Nina Blazon: Tom Jofnurs Lied
Anika Beer: Geisterwolf
M.F. Hammesfahr: Winterkinder
Nora Melling: Raunächte
Meine Meinung:
Das Buch Stille Nacht - Magische Liebesgeschichten ist das pefekte Weihnachtsgeschenk für alle Fantasy-Fans und wirkt noch zauberhafter sobald der Leser das Buch in der Winterzeit liest.
Ich werde es definitiv nächstes Jahr zu Weihnachten wieder lesen.
Jede Geschichte hat etwas magisches, fantastisches an sich und der Leser wird immer wieder in eine andere vollkommen verschiedene Fantasywelt versetzt. Die Autorinnen wissen den Leser trotz der Kürze ihrer Geschichten zu verzaubern. Für mich hatten alle Geschichten viel Potential für eine Fortsetzung, denn ich war teilweise sehr traurig, als die Geschichten endeten. Sie hätten ruhig länger sein können.
Das Buch bietet eine tolle Gelegenheit den Schreibstil der einzelnen Autorinnen besser kennenzulernen oder auf eine bestimmte Autorin besonders aufmerksam zu werden.
Für mich war Tanja Heitmann eine besondere Überraschung. Denn als ich den Klappentext gelesen habe und den Satz, dass Tanja Heitmann die deutsche Stephenie Meyer ist, wäre mir das Buch beinahe aus der Hand gefallen. Nachdem ich die Novelle ''Sirenenlied'' gelesen habe, war ich nicht sonderlich begeistert und kein Fan von ihr, dennoch muss ich gestehen, dass mir ''Eine Spur von Rot'' sehr gut gefallen hat.
Nun möchte ich kurz auf die Kurzgeschichten eingehen, die mir am Besten gefallen haben:
Tanja Heitmann: Eine Spur von Rot
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Dies ist die Geschichte der Autorin für die das Buch geworben worde.
Für mich war besonders diese Geschichte eine besondere Überraschung, da mir Tanja Heitmanns Stil eigentlich nicht besonders gefällt. Aufgrund meiner Vorurteile war ich umso überraschter wie gut mir die Geschichte, um das Verlieben und das Zueinander hingezogen sein des Vampirs Michal und des Menschenmädchens Finja, gefallen hat.
Die beiden dürfen eigentlich keine Gefühle füreinander entwickeln, denn es herrscht Krieg zwischen den Menschen und den Vampiren. Dennoch können die beiden nicht voneinander lassen und es kommt zu einem schönen Happy End.
Natürlich ist die ganze Geschichte ziemlich naiv, denn welche Person würde innerhalb weniger Stunden seinem Feind so sehr vertrauen, dass fürimmer mit ihm zusammen seien möchte.
Dies ist auch eine der Kurzgeschichten für die ich mir eine Fortsetzung wünsche, denn ich hätte gerne mehr über Finja und Michal erfahren, da ich beide Charaktere sehr interessant finde.
Alles in allem eine sehr gelungene Kurzgeschichte.
Gesa Schwartz: Das Herz in der Dunkelheit
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥
Diese Geschichte hat mich direkt gefesselt, direkt von den ersten paar Sätzen an. Sie hat mich in eine Märchenwelt versetzt. Das war die Geschichte, die ich am Meisten verschlungen habe, denn die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie schreibt emotional und sehr gefühlvoll, dass der Leser einfach nur mitfiebern kann.
Mir gefällt dieser Kontrast zwischen den beiden Protagonisten. Der mysteriöse und düstere Askadon lebt in den Schatten und rettet Sophie vor bösen Kreaturen. Er pflegt sie bis sie wieder gesund ist, aber zu diesem Zeitpunkt will sie ihn gar nicht mehr verlassen. Der Leser wird zu Beginn im Ungewissen gelassen was den Protagonisten Askadon betrifft. Diese Ungewissheit erzeugt Spannung und lässt den Leser nicht mehr los.
Auch diese Kurzgeschichte endet mit einem wunderschönen Happy End.
Anika Beer: Geisterwolf
Bewertung: ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ +
Für mich war Anika Beers die zauberhafteste und romantischste Kurzgeschichte.
Ihr Schreibstil ist zum Niederknien. Ich konnte mich direkt mit der Protagonisten Julie identifizieren, was nicht nur an ihrem Namen liegt. Als sie mit Adrian im Café sitzt und einen heißen Kakao trinkt, habe ich mir auch direkt einen Kakao gemacht. Bevor ich diese Geschichte gelesen habe, konnte ich mit dem Namen Anika Beer nichts anfangen, aber ich habe direkt ihre Bücher bei amazon.de gesucht. Die Geschichte hat einfach alles, sie ist emotional, fantasievoll und hemmungslos romantisch. Und natürlich hat auch diese Geschichte an zauberhaftes Happy End.
Die Bewertung der anderen drei Kurzgeschichten:
Nina Blazon: Tom Jofnurs Lied ♥ ♥
Diese Geschichte hat mir leider fast gar nichts gesagt. Sie hat mich eher traurig gemacht und nicht wirklich in weihnachtliche Stimmung versetzt.
M.F. Hammesfahr: Winterkinder ♥ ♥ ♥ ♥
Winterkinder hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll ausgewählt und die Handlung ist schön winterlich. Ich konnte mir genau den Handlungsort vorstellen mit der winterliche Landschaft.
Nora Melling: Raunächte ♥ ♥ ♥
Diese Geschichte war mir persönlich zu abgedreht. Die Handlung war zu verworren und der Protagonist Mick hat mir nicht gefallen, denn er war eindeutig zu fantasievoll.
Fazit:
Das Buch Stille Nacht - Magische Liebesgeschichten empfehle ich allen Fantasy-Fans. Vorallem versüßen die Kurzgeschichten die Winterzeit.