Leser-Rezension zu „Gottesopfer” von Tanja Pleva
am 16.08.2010
Es ist jetzt kein richtiges Meisterwerk, aber doch ganz nett. Der Protagonist Sam O'Connor ist ein Mann, den man gern um sich hätte. Er lässt bissige Kommentare nicht auf der Zunge liegen, sondern spricht aus was er denkt. Zusätzlich wird er als gutaussehend beschrieben... :o) Verständlich, dass die Autorin selbst sagt, dass sie einen Charakter erfunden hat, inden man sich schnell verlieben kann. Und deswegen schon an einem zweiten Roman mit Sam O'Connor schreibt.
Zu bemängeln an "Gottesopfer" habe ich, dass es ungefähr bis zur Hälfte des Buches viel "Herumfliegerei" und viele Gespräche gibt, die ich etwas unsinnig fand. Der Protagonist hat Flugangst und jettet trotzdem quer durch Europa, um teilweise Verhöre zu führen, wo der Leser das Gefühl hat, die dauern maximal zehn Minuten. Die Idee der "Gottesopfer" ist eigentlich ganz gut, aber es handelt eben komplett um die Themen Wahrsagerei, Hypnose etc. Wahrscheinlich ist man begeisteter, wenn man an diese Sachen glaubt...

