Leser-Rezension zu „Gottesopfer” von Tanja Pleva

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (5)

beedy beedy
Verfasst von beedy
am 21.11.2011
 

Inhalt:
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Sam O´Connor ist ein Profiler, der sich zurzeit mit Ritualmorden an Frauen auseinandersetzen muss. In Italien wurde eine Frau auf dem Campo dei Fiori verbrannt und auch in Österreich, den Niederlanden und Deutschland werden Frauen zuerst mittels mittelalterlichen Methoden gefoltert und dann getötet. Alle Frauen haben etwas gemeinsam: Ihnen wurde der Kopf rasiert. Sam beginnt in Hamburg zu ermitteln, da die Spuren in eine Kirche führen.
Die Ermittlungen scheinen nicht einfach und es nur eine Frage der Zeit, bis der Killer wieder zuschlägt. Unterdessen hat Sam auch privat zu kämpfen, seine Schwester ist krank und immer wieder taucht eine Frau namens Lina auf.

Meine Meinung:
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Als Thriller würde ich das Buch ganz und gar nicht beschreiben, dazu fehlen mir einfach die spannenden Momente, die einen Thriller eben ausmachen. Vom Anfang bis zum Ende bleibt das Buch eher auf einem Level und plätschert vor sich hin. Zwar wird der Anfang noch gut gestaltet und man fragt sich wer diese Frau ist, jedoch kommt danach einfach keine Spannung mehr auf.

Das Buch ist auch spirituell sehr angehaucht und driftet in den Bereich der Wahrsagerei, Vergangenheitsrückführung und Unterhaltungen mit Geistern ab. War ja ganz nett, aber so richtig hat es auch wieder nicht gepasst. Die einen erzählen Humbug und die anderen die Wahrheit. Ich wusste irgendwie nicht so recht, wo das Buch hin wollte. Ich würde das Buch als Urlaubslektüre einstufen und es als leichte Kost sehen. Das große Manko liegt für mich an der nicht vorhandenen Spannung. Mein Interesse wurde eben nicht so sehr geweckt und ich fand irgendwie keinen Bezug bzw. Zugang zu dem Buch.

Manche Stellen hätte man weglassen können. Was, werde ich aber nicht verraten, da ich zukünftigen Lesern nicht die Lust nehmen möchte. Für mich war es ein laues Vergnügen und einen Thriller sehe ich in dem Buch schon gar nicht. Die Mordarten erscheinen brutal, jedoch konnte ich auch aus diesen keine Spannung herausholen. Ich bin zwar nicht abgestumpft aber es läuft so monoton dahin und ein Highlight muss ich schon suchen.

Der Klappentext verspricht einfach mehr und auch die eingeschobenen Sequenzen über den Mörder machen mir das Buch nicht schmackhaft. Es lässt sich leicht lesen und besitzt den berühmten roten Faden aber es rüttelt bei mir einfach nicht an meinem Interesse.

Es fehlt einfach an Dynamik und war für mich nicht so das Wahre.

 

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Gottesopfer Gottesopfer
Tanja Pleva

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