Leser-Rezension zu „Einfach göttlich” von Terry Pratchett
am 1.09.2011
Einfach göttlich läßt mich zwiespältig zurück.
Einerseits ist hier eine Fülle von Zitaten und Querverweisen wie noch nie in einem Pratchett Buch, zusätzlich wird auch noch genüßlich auf den kirchlichen Institutionen bzw. deren gloreicher Geschichte in satirischer Weise "herumgehackt"
Das Buch fängt auch phäniomenal an, die ersten 200 Seiten sprüht es nur vor Erzähl-und Fabulierkunst.
Der einst mächtige Gott OM in einer Schildkröte, mit seinem einzigen wirklichen Verehrer im "Kampf" gegen die Inquisition.
Doch nachdem Vorbis und Brutha in der Wüste landen, wird das Buch etwas wirr, der Faden reisst und wird erst am Ende des Buches wieder sichtbar.
Dazwischen wird es - ungewohnt für Pratchett - recht zäh und abgehackt.
Das Ende und der Anfang gepaart mit vielen Bildern die ich noch lange im Gedächtnis haben werde, ist das Buch aber trotzdem seine 4 Sterne wert.

