Rezension verfasst vor 1 Jahr
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„Ich darf keine Angst haben!
Warum sollte ich auch Angst haben? Das sind doch nur... verstorbene weiterlebende Bürger. Vor ein paar Jahren haben die noch ihre Rasen gemäht und Weihnachtsbäume geschmückt und Enkelkinder gehütet und so. Vor denen muß man keine Angst haben.
Die Sonne stand tief hinter den Pappeln. Über dem Boden schwebte ein wenig Nebel.
Und durch die Schwaden hindurch kamen ganz langsam die Toten auf ihn zu.“
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Eines Tages begegnet Johnny einem Toten. Einem Toten der mit ihm spricht. Während die Stadt plant ihren Friedhof mit Bürogebäuden zu bebauen, können die Toten nun mit Johnny kommunizieren und ihn bitten, die Baupläne zu stoppen.
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Eine süße kleine Geschichte mit einigen Spannungsmomenten. Für junge Leser ist es sicherlich ein Spaß, wobei es sehr amerikanisch geschrieben ist (zum Beispiel spielt auch Halloween eine Rolle). Personen wie Albert Einstein oder Karl Marx werden zwar thematisiert, aber die jungen Leser können sich mit den Protagonisten vergleichen, da diese genauso wenig/viel wissen um welche Personen es sich hierbei handelt.
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Sehr schön und fließend ist dieses Werk formuliert. Die Jugendsprache macht es einfacher für die jungen Leser, wobei englische Straßen- und Personennamen etwas Geduld und eventuell Lesehilfe erfordern.
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Ich hatte es als Geschenkvorschlag für meinen 10jährigen Neffen vorgeschlagen bekommen und es mir ausgeliehen um es Probe zu lesen. Mein Neffe hat meines Wissens noch kein Buch freiwillig in die Hand genommen und dafür fand ich diese Lektüre doch etwas anspruchsvoll. Eventuell täuscht mich meine Wahrnehmung, da ich selber auch in sehr jungem Alter die Gänsehaut Romane las und diese mir auch keine Sprach- oder Kulturverständnisprobleme bereiteten, aber Bezüge zur Politik und Karl Marx ließen mich dann dagegen entscheiden.
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Lesen? – Es hat mir sehr gefallen.
Kaufen? – Gehört in die Bücherregale von Terry Pratchett Fans.
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