Rezension zu "Asylon" von Thomas Elbel

Neuer Beitrag

Mone80

Vor 1 Jahr

(8)

Mit "Asylon" ist Thomas Elbel ein wirklich guter Debütroman gelungen. Schon von der ersten Seite an, konnte mich dieser Roman fesseln.

Die Geschichte und die Grundstimmung in Asylon gefielen mir von Anfang an. Ich war zwar ab und an überrascht über die kurzen Wege die die Protas gehen mussten um von A nach B zu gelangen, aber nach und nach gewann die Stadt an Gestalt.
Auch das Leben innerhalb der Mauern wurde sehr gut beschrieben, an manchen Stellen sehr brutal, aber insgesamt passte es. Die Stadt wird von verschiedenen Clans beherrscht und um ein Gleichgewicht zu erhalten, gibt es die Leveller, die für mich vergleichbar mit Auftragskiller sind.

Leider blieben die Protas für mich sehr flach und ich hätte mir zu dem ein oder anderen gerne mehr Hintergrundinfos gewünscht. Auch das Ende war für mich zu soft und ich hätte nach dem genialen Showdown, dieses fast schon rührende Ende nicht mehr gebraucht.

Der Roman ist flüssig geschrieben, der Spannungsaufbau und das Erhalten der Spannung durch die raschen Szenenwechsel sehr gelungen.

Autor: Thomas Elbel
Buch: Asylon
Neuer Beitrag