Der Kameramörder

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Inhaltsangabe zu „Der Kameramörder“ von Thomas Glavinic

»Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben.« Mit diesem Satz beginnt der Ich-Erzähler seinen Bericht über ein Osterwochenende, an dem er und seine Lebensgefährtin ein befreundetes Paar in der Steiermark besuchen. Während die Medien minutiös über einen am Karfreitag begangenen Doppelmord an zwei Kindern berichten, den der Mörder mit einer Videokamera aufgenommen haben soll, pendeln die vier Freunde zwischen Fernseher und Kartenspiel, Küche und Gesprächen hin und her. Angewidert und zugleich voller Lust an der Sensation, kommentieren sie das Vorgehen der Medien. Draußen, in der »wirklichen« Welt, wird unterdessen fieberhaft nach dem Mörder gesucht. »Wo Glavinic steht, das wissen wir nach diesem Buch: in der ersten Reihe der deutschsprachigen Literatur.« Daniel Kehlmann in ›Literaturen‹

Meine Erwartung war nicht sonderbar groß, aber - wow - sie wurde wiederholte Male übertroffen! Ein wahnsinns Buch, das dich auch noch Stunden später sprachlos zurücklässt!

— Tiana_Loreen
Tiana_Loreen

"Der Kameramörder" ist ein sprachlich und stilistisch eindrucksvolles Psychogramm, das auf knapp 160 Seiten zu einem kulminierenden Höhepunkt geführt wir und buchstäblich mit dem letzten Satz in einem "Big Crunch" zusammenfällt.

— HeikeG
HeikeG
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  • Rezension zu "Der Kameramörder"

    Der Kameramörder
    Tiana_Loreen

    Tiana_Loreen

    30. April 2014 um 22:46

    Meine Erwartung war nicht sonderbar groß, aber - wow - sie wurde wiederholte Male übertroffen! Ein wahnsinns Buch, das dich auch noch Stunden später sprachlos zurücklässt!Inhalt:»Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben.« Mit diesem Satz beginnt der Ich-Erzähler seinen Bericht über ein Osterwochenende, an dem er und seine Lebensgefährtin ein befreundetes Paar in der Steiermark besuchen. Während die Medien minutiös über einen am Karfreitag begangenen Doppelmord an zwei Kindern berichten, den der Mörder mit einer Videokamera ...

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  • "Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben"

    Der Kameramörder
    NiWa

    NiWa

    "Ich wurde gebeten alles aufzuschreiben" lautet die erste Zeile dieses Romans. Es folgt das Protokoll eines Osterwochenendes in der Steiermark.Ein Paar besucht ein befreundetes Paar über das lange Osterwochenende in einem kleinen Dorf. Während gemeinsame Vergnügungen kulinarischer und sportlicher Art am Programm stehen, ereignet sich im Ort ein grausamer Doppelmord. Zwei Kinder werden vom "Kameramörder" gezwungen, sich vor laufender Kamera in den Tod zu stürzen. Es ist ein bizarrer, teilweise verstörender Kriminalroman, der ...

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    Arun

    Arun

    28. March 2014 um 10:01
  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    Miserable

    Miserable

    21. June 2012 um 22:25

    Oh mein Gott. Unerwarteterweise ein unglaublich gutes Buch! Zwei Pärchen treffen sich am Osterwochenende, um gemeinam auszuspannen. Überschattet wird die Idylle von einem grausamen Mord, der sich kurze Zeit zuvor in dem Örtchen zugetragen hat. Ein Mann hat zwei kleine Kinder dazu gezwungen, sich umzubringen und das ganze auf Video aufgenommen. Die Medien berichten über jedes kleinste Detail, egal ob wegen Informationen oder Sensationen. Die Vier verfolgen das Geschehen am Fernsehen und stellen gleichzeitig selber Nachforschungen ...

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  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 18:40

    Unglaublich, hab noch nie einen Krimi/Thriller gelesen, der nicht nur bis zur letzten Seite sondern bis zum allerletzen Satz nervenzerfetzend spannend ist. Großes Kino, kurz und prägnant erzählt, perfekt inzeniert mit einer sehr außergewöhnlichen Sprache des Ich-Erzählers. Ach ja der Inhalt: In der Steiermark in einem kleinen Dorf werden zwei Kinder vor laufender Kamera von einem unbekannten psychopatischen Irren ermordet bzw. gezwungen sich selbst zu töten. Die Kriminalstory wird nicht aus Sicht der Polizei, sondern durch zwei ...

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  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    Phoebe

    Phoebe

    03. September 2011 um 11:17

    Sehr interessante Story und wirklich nette Kritik an Medien, sowie Seitenhiebe auf den Klerus. Alles in allem allerdings etwas langwierig (obwohl schnell) zu lesen, weil der Schreibstil für mich auf die Länge gewöhnungsbedürftig war. Die Formulierungen sind zwar oft sehr spielerisch, aber grundsätzlich klingt es wie ein Nicht-Schriftsteller (oder sehr schlechter Reporter), der minutiös die Geschehnisse dokumentiert. Meiner (bestätigten) Vermutung nach, ist dies allerdings so beabsichtigt. :) Ein interessantes Konzept, aber ich ...

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  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    Moni

    Moni

    09. January 2011 um 18:57

    Nach diesem Buch hat man einiges an Grauslichkeiten zu verdauen. Und das sage ich, als abgebrühte Krimileserin. Trotzdem faszinierend genial.

  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    MargitM

    MargitM

    17. October 2010 um 12:28

    Die Hauptfiguren sind zwei befreundete junge Paare, die sich auf dem Lande liegenden Ferienhaus in der Steiermark treffen und das Osterwochenende miteinander verbringen. Am Anfang herrscht Normalität, und mit dem Fernsehen tropft der Horror in die Idylle. Ein offensichtlich perverser Kameramann hat zwei Kinder gezwungen, von einem Baum zu springen und sich vor der Kamera umzubringen .Ich finde, dass es ein bisschen deutlicher erzählt werden konnte, "wann" und "warum" der Erzähler diese Tat begangen hat. Ansonsten ist der Roman ...

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  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    zimmer

    zimmer

    26. April 2010 um 20:57

    Der Ich-Erzähler und seine Lebensgefährtin verbringen das Osterwochenende bei einem befreundeten Pärchen in der Steiermark. Was als gemütliches Beisammensein über die Feiertage geplant war entpuppt sich schnell als emotionsgeladene Auseinandersetzungen der vier Protagonisten mit den Medien, die ununterbrochen über einen in der Nähe stattgefundenen, grausamen Mord an zwei Kindern berichten. Der Mörder habe zudem alles mit einer Videokamera aufgezeichnet und -- sehr zum Missfallen der beiden Paare -- befindet sich immer noch in der ...

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  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    Ailis

    Ailis

    20. January 2010 um 22:23

    Zwei befreundete Paare verbringen gemeinsam ein Wochenende in der Steiermark. Während sie sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen, Gesprächen und Essen vertreiben, verfolgen sie in den Medien die Berichterstattung über den Doppelmord an zwei Kindern, der ganz in der Nähe stattgefunden hat. Das Besondere an diesem Kriminalroman ist der Erzählstil: das Ganze liest sich von vorne bis hinten wie ein Polizeiprotokoll, was mitunter sehr ulkig wirkt, denn das Beamtendeutsch hält schon ganz besondere sprachliche Wendungen für uns bereit.

  • Rezension zu "Der Kameramörder" von Thomas Glavinic

    Der Kameramörder
    HeikeG

    HeikeG

    23. August 2009 um 17:28

    Verschwinden der Realität im Rausch der Bilder . "Auf der Suche nach einer möglichen Sensation sind den Medien heute oft alle Mittel Recht. Ein selbstkritischer Zugang ist immer seltener vorhanden", stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien fest. Die Sensationsgier der Konsumenten tut ein Übriges. Jüngstes tragisches Beispiel - der Amoklauf eines Schülers in Winnenden und die alles beherrschende minutiöse Berichterstattung. Thomas ...

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