Rezension verfasst vor 1 Jahr
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Lily ist fasziniert von dem Mythos um die Untoten und hat sich diese Thema als Arbeit vorgenommen. Sie wird immer wieder gewarn, bei Ihren Ermittlungen vorsichtig zu sein. Auf der Beerdingung ihres Großvaters lernt sie dann Viktor kennen, den sie kurz darauf auch in einer Buchhandlung wiedertrifft. Viktor lädt sie zu einer Party ein, was sie auch annimmt, obwohl sie von Ihrer Mitbewohnerin gewarnt wird. Auf der Party wird sie dann zu einem Spiel eingeladen. Hier passiert es dann: Sie wird von einem Untoten gebissen. Viktor zeigt ihr nun die neue Welt, und erklärt ihr alles. Es gibt sie die Zombies, es gibt aber auch Feinde.
Gottlieb, Lilys Freund, der nach dem Tod seines Vaters nach Deutschland zurückkehrt, läßt Lily allein. Er ist auch nicht das, was er zu sein scheint. Gottlieb gehört zu den Jägern, die die Untoten jagen und töten. In Deutschland erfährt er, daß Lily tot ist und macht sich Vorwürfe. Doch das Leben muß weitergehen und es sind noch einige Untote zu erledigen...
Nach den Zwergen, Orks und Drachen gibt es nun auch die Geschichte der Zombies, die uns Thomas Plischke erzählt. Er beschreibt sehr spannend die Geschehnisse, wie allles passierte. Er nimmt sich Zeit die Charaktere vorzustellen, wobei man manche Charaktere erst am Ende richtig kennenlernt. Bis auf das Finale, gibt es eigentlich wenig Blut. Nicht so, wie man es von den Filmen kennt. HIer werden die Charaktere und deren Riten und Lebensweisen in den Vordergrund gestellt. Was aber auf sehr spannende und interessante Weise passiert. Das Finale bietet dann das was man von den Filmen kennt und was das Zombiegenre ausmacht.
Am Anfang ist es etwas langwierig, da Lily erst nach etwas über 100 Seiten zu dem wird, was sie dann ist: ein Zombie. Hier nimmt sich Thomas die Zeit die Charaktere richtig vorzustellen, so lernt man zu Beginn Gottlieb und Lily kennen und erfährt etwas über deren Leben. Nachdem Lily zum Zombie wurde, teilt sich die Geschichte und wir lesen immer wieder von Gottlieb und von Lily. Hier erfährt man dann mehr von den Charakteren. Gegen Ende des Buches kommt dann noch eine dritte Geschichte dazu, die von Ben und Alice. Alle drei Geschichten gehen dann in eine über und sorgen für das blutige Finale. Auf 480 Seiten wird uns hier eine fantastische Geschichte erzählt, die überzeugen und wirklich sehr gut unterhalten kann. Wer mal eine Zombiegeschichte abseits des üblichen Klischees (dumm und verfressen) lesen will, wird hier sehr gut bedient. Eine klasse Horrorgeschichte, die zu überzeugen weis. Wer sie noch nicht gelesen hat, sollte die unbedingt nachholen.
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