Leser-Rezension zu „Die Enden der Parabel” von Thomas Pynchon
am 27.09.2009
Dieses Buch ist für mich eine Langzeitbeschäftigung, da ich jetzt bestimmt schon eineinhalb Jahre damit zubringe, mich durchzuwühlen. Und das soll durchaus kein negativer Kritikpunkt sein! Es ist anstrengend und augenscheinlich irrational, und ich frage mich alle 100 Seiten: warum, zum Teufel, lese ich das?! Wenn ich es dann beiseite lege und nach einem Monat den Buchrücken im Regal sehe, weiß ich es: mir ist trotz aller Unlogik, Verworrenheit und Irrationalität noch jede Person, Szene und Handlung, noch jeder Schauplatz und jede Stimmung deutlich vor Augen. Diese Einprägsamkeit und dieses Gefühl nach ein paar Seiten belohnt mich immer wieder.

