Leser-Rezension zu „NeBrA” von Thomas Thiemeyer

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Gelöschter Benutzer Gelöschter Benutzer
Verfasst von Gelöschter Benutzer
am 24.09.2011
 

Ausnahmezustand am Brocken im Harz: Die Walpurgisnacht steht bevor. Spinner, Touristen und Wissenschaftler wappnen sich für die lustige Hexenhatz. Auch die Archäologin Hannah Peters ist auf dem Weg zum Brocken, sie untersucht eine Verbindung zwischen der Walpurgis-Tradition und der Himmelsscheibe von Nebra. Nachdem ein mysteriöser Fremder Hannah in viele Geheimnisse rund um den Brocken einweiht, tritt eine uralte Sekte auf den Plan, die nicht wenger will als die Welt zu zerstören.

Das Buch ist ein Mysterie-Thriller. Es hat einen tatsächlichen wissenschaftlichen Hintergrund. Ich fand das Buch sehr interessant, weil ich alle Themen, die einen tatsächlichen Hintergrund haben, gerne mag. Das Buch hat mehrere Handlungsstränge, z.B. die Archäologin Hannah Peters, ein geheimnisvoller Förderer ihrer Untersuchungen, ein Ex-Freund von Hannah Peters, eine Kommissarin, ein Ex-Kommissar und natürlich die drei Entführten aus dem ersten Kapitel.
Die Charaktere sind gut und bildhaft beschrieben aber nicht klischeehaft. Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Besonders natürlich in den Charakter der Hauptprotagonistin Hannah Peters.
Die Story ist durch die verschiedenen Handlungsstränge spannend aufgeteilt, man will immer wissen, wie es bei der nächsten Person weiter geht. Bis am Ende dann alle Handlungsstränge zusammenlaufen. Man weiß auch bis fast zum Ende nicht so genau, wer gut und wer böse ist von den Mitstreitern. Was die ganze Expedition, die das Buch letztendlich ja ist, allein deshalb schon ziemlich spannend gestaltet. Das Thema selbst mit der Walpurgisnacht und dem Ritual um die Himmelsscheibe(n) angeht, ist Geschmackssache. Aber wer Thomas Thiemeyers´s Romane gelesen hat (z.B Medusa, Reptilia, Magma), der weiß, dass alle Themen mystisch behaftet sind. Und meistens liest man die Bücher ja deshalb auch. Es gab ein paar Szenen (ca. 1 bis 2), in denen auf die Abenteuer von Hannah Peters bei Medusa Bezug genommen wird. Allerdings finden diese nur kurz Erwähnung, so dass man das Buch Nebra durchaus lesen kann, ohne Medusa vorher gelesen haben muss. Empfehlenswert ist es natürlich trotzdem. Es sind aber in sich geschlossene Bücher, keine Serie. Alle Bücher sind Einzelbände.
Alles in allem fand ich das Buch gut. Es war spannend und ich hatte es in wenigen Tagen durchgelesen.

Auf jeden Fall empfehlenswert für jemanden, der sich für Archäologie und Wissenschaft und Abenteuerromane interessiert. Mystik sollte man allerdings auch mögen, sonst findet man die Storys vielleicht etwas merkwürdig und fiktiv.

 

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NeBrA NeBrA
Thomas Thiemeyer

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NeBrA
von Thomas Thiemeyer

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