Rezension verfasst vor 11 Monaten
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Mitten im afrikanischen Urwald, auf dem Grunde eines Sees, verbirgt er sich: Mokéle M'Bembé, der sagenumwobene letzte Saurier. Emily Palmbridge war auf der Jagd nach ihm - und ist seither verschwunden. Aber wo verliert sich ihre Spur?
Der junge Genetiker David Astbury fliegt mit einem Expeditionsteam in den undurchdringlichen Dschungel des Kongo, um Emily zu suchen..Bald stößt er auf Spuren grausamer Kämpfe und beginnt Emilys Motive zu begreifen: Mokélé besitzt Fähigkeiten, die von unschätzbarem Wert für die Menschheit sind, und David muss das Tier um jeden Preis vor seinem rachedurstigen Team schützen. Er wird es nur schaffen, wenn ein Wunder geschieht
Der Autor, Thomas Thiemeyer, weiß wie man eine spannende Geschichte schreibt. Auch wenn ich die letzten Bücher alle als gut und fesselnd beschrieben habe, war keines so wie Reptilia. Kein Buch hat mich so sehr in seinen Bann gezogen in der letzten Zeit, keines hat es geschafft, dass ich morgens völlig übermüdet aufstehe, weil ich bis drei oder noch länger gelesen habe.
Die ganze Story ist so verpackt, dass man immer nur kleine weitere Details des Großen erfährt, dass man nie selber eine Erklärung findet. Und wenn doch wird sie im nächsten Moment wieder über den Haufen geworfen. Die Protagonisten des Buches, das "Expeditionsteam" besteht aus vier völlig verschiedenen Charakteren, die eigentlich kein bisschen zusammen passen und sich eigentlich jeden Moment an den Hals springen müssten und man wartet regelrecht darauf, dass es zum Knall kommt. Jedoch verändern sich die Eigenschaften der Wissenschaftler und Jäger während der Geschichte. David Astbury, aus dessen Sicht viele Kapitel geschrieben sind, wandelt sich zum Beispiel von der ruhigen Laborratte zum Abenteurer und wäre er nicht die Hauptperson, er würde schon zu Beginn völlig untergehen. Erst am Ende spielt er wirklich die Hauptrolle des Thrillers und die starken Charaktere weichen völlig zurück.
Das Ende der Geschichte hat etwas von Sciencefiction, ist aber wie auch schon bei Medusa nicht völlig aus der Luft gegriffen und könnte so auch in der Realität passieren. Oder auch nicht, wer weiß das schon ...
Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, selbst wenn man mit Afrika überhaupt nichts zu tun hat. Ich glaube sogar, dass der Autor auf meiner Lieblingsliste ganz stark nach oben gerutscht ist. Zwei seiner Romane habe ich bisher gelesen und beide waren fantastisch!
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