Rezension verfasst vor 10 Monaten
(7)
Im Voraus sei gesagt: Auch wenn ich aufgrund einer Allergie leider nie eine Katze besitzen konnte/kann, bin ich doch ein sehr großer Fan dieser edlen Tiere.
So habe ich trotz der extremen Bedenken, die ich aufgrund der Leseprobe hatte, dieses Buch doch gelesen. Ein Fehler!
Im Grunde ist es schwer etwas über das Buch zu sagen, weil es einfach so extrem nichts sagend war. 297 Seiten geballte Langeweile, ohne jeglichen Höhepunkt.
Zum Inhalt: Tom Cox erzählt von seinem von Katzen geprägten Leben. Wenn dieses interessant oder spannend wäre, gäbe es immerhin ansatzweise eine Rechtfertigung so ein Buch zu schreiben. Leider besteht es aber letztlich nur aus der Beschreibung diverser Umzüge, des Aufwischens von Katzenausscheidungen, ständiger Rechtfertigungen seiner Katzenliebe, der bis zum Ermüden immer wieder ausführlichst aufgeführten Essgewohnheiten der Katzen und ähnlichem blabla.
Da ich sehr auf britischen Humor stehe, hatte ich gehofft, dass wenigstens dieser die lahme Story aufmotzen könnte. Aber diese Art von Humor sucht man hier vergebens. Bis auf ein bis zwei Schmunzler konnte das Buch mir keinerlei Gefühlsregungen entlocken, außer natürlich ein paar Gähner.
In meinen Augen hat die Welt dieses Buch ebenso nötig wie Bücher der Art: “Warum die Waschmaschine Socken frisst…”. Und man kann nur hoffen, dass sich nach diesem Buch nicht weitere tierliebe Menschen, die ja ein ach so spannenden Leben führen, genötigt fühlen eben dieses niederzuschreiben und als Buch zu veröffentlichen.
Um abschließend doch noch etwas positives zu sagen: Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet! Aber was hilft das schönst Cover bei einem solchen Inhalt!?
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